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Die St. Galler Bahnhofshalle als Konzertbühne

Zum ersten Mal findet das Eröffnungskonzert von «Musik im Bahnhof» in der neuen Bahnhofshalle St. Gallen statt. Die Konzertreihe des Musikzentrums St. Gallen startet am Freitag mit der Appenzeller Streichmusik Geschwister Küng in die Saison.
Marco Cappellari
Seit 2016 ist Stefan Schlegel Leiter des Musikzentrums und präsentiert in «Musik am Bahnhof» einen bunten Konzertmix. (Bild: Michel Canonica)

Seit 2016 ist Stefan Schlegel Leiter des Musikzentrums und präsentiert in «Musik am Bahnhof» einen bunten Konzertmix. (Bild: Michel Canonica)

Stefan Schlegel steht mit seiner Posaune in der neuen Bahnhofshalle und posiert für ein Foto. Noch deutet nichts daraufhin, dass hier statt Zugdurchsagen bald Musik zu hören sein wird: Am Freitagabend startet «Musik im Bahnhof» in die neue Saison. Zum ersten Mal findet das Eröffnungskonzert in der Bahnhofshalle statt, mitsamt eigens aufgestellter Bühne.

Den Auftakt macht die Appenzeller Streichmusik Geschwister Küng. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und ist gratis. Sitzplätze bestehen für etwa 100 Personen. Am 26. Oktober spielt das Patrick Bianco Quintett mit Dado Moroni im Musiksaal des Musikzentrums. Tags darauf gibt Dado Moroni einen Workshop in Jazzimprovisation. Am 18. Januar findet das Schülerkonzert «offene Bühne» statt, an dem Schülerinnen und Schüler des Musikzentrums einen bunten Genremix zeigen werden. Im März folgt ein Konzert von Blue Exercise, den Abschluss der Reihe macht das Schweizer Klaviertrio im Juni.

Volksmusik, Jazz und Klassik

«Qualität ist das wichtigste Auswahlkriterium», sagt Schlegel. Der Leiter des Musikzentrums St. Gallen ist der Organisator der Konzertreihe. Seit 2016 hat er die Position inne, die Reihe gibt es schon länger. «Die Idee war von Anfang an, einige unserer Lehrpersonen auf die Bühne zu bringen.» Seit Schlegel dabei ist, habe er die Kriterien etwas geöffnet und es stehen zum Teil Musiker auf der Bühne, die nicht mit dem Musikzentrum verbunden sind. «Doch im Kern ist die Idee noch die selbe.» So leitet Clarigna Küng, die am Freitagabend mit den Geschswistern Küng auftritt, den Volksmusikworkshop im Musikzentrum. Dado Moroni hingegen kennt Schlegel vom Swiss Jazz Orchestra, wo er seit 2008 mitspielt.

Stefan Schlegel ist weit herum gekommen. Aus dem kleinen Rheintalischen Sevelen stammend, wo er früh mit dem Jazzvirus infiziert wurde, verschlug es ihn bis ans Bostoner Berklee College of Music, wo er unter Phil Wilson studiert hat. Der Fokus der Musikschule liegt hauptsächlich auf den Genres Jazz, Klassik und Volksmusik. Die beiden Komponenten, die gute Vernetzung des Musikzentrums in der Gegend und die vielseitigen Erfahrungen Schlegels, der auch vier Jahre lang Leiter des Zurich Jazz Orchestra war, zeigen sich in der Auswahl der Musiker.

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