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Die Aufbauarbeiten fürs Open Air St.Gallen haben begonnen

In 22 Tagen startet das 42. Open Air St.Gallen. Die Aufbauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Die grösste Herausforderung steht jedoch noch an: der Aufbau des neuen, grösseren Zeltes der Sternenbühne.
Christoph Renn
Das Herzstück, die Sitterbühne, ist bereits aufgerichtet. (Bild: Urs Bucher)

Das Herzstück, die Sitterbühne, ist bereits aufgerichtet. (Bild: Urs Bucher)

Noch überwiegen auf dem Festivalgelände im Sittertobel kräftige grüne Wiesen. Männer schleppen Eisenstangen auf ihren muskulösen Rücken. Hinter ihnen grasen noch Schafe. Nur wenig deutet darauf hin, dass es hier bald von Menschen wimmeln wird. Nur vereinzelt fahren Lastwagen Material aufs Gelände. Das Herzstück, die Sitterbühne, steht jedoch bereits. Von der Sternenbühne ist hingegen noch nichts zu sehen. Die kleinere Bühne wird die Helfer in diesem Jahr jedoch vor die grösste Herausforderung stellen: Das Zelt wird grösser, um mehr als das Doppelte. Und der Zelteingang wird um einen auf fünf Meter erhöht. «Das Zelt der Sternenbühne wird neu fast bis zu den Essensständen reichen», sagt Mica Frei, Bauchef des Open Airs St.Gallen. Auch die Form werde anders, jedoch bleibe es ein Zirkuszelt. «Die Bühne wird hingegen nur um wenige Meter vergrössert.»

Neben einigen Holzpodesten fallen mit Absperrband gekennzeichnete Felder auf. «Hier kommen die Ess- und Trinkstände hin», sagt Frei. Diese Vorarbeit sei wichtig, weil der Platz immer enger werde. «Früher hatten wir zwischen den Ständen einige Meter Spielraum.» Damals hätten auch kurzfristig kleinere Verschiebungen vorgenommen werden können. Weil es immer mehr Stände gebe, gehe es heute um Zentimeter, kurzfristige Änderungen seien kaum mehr möglich.

Es bleibt Zeit für eine Abkühlung in der Sitter

Bisher ist der Aufbau laut Frei reibungslos verlaufen. «Uns spielt bisher natürlich das Wetter in die Karten.» Deshalb sei das eingespielte Aufbauteam dem Zeitplan etwas voraus. Eine Abkühlung in der Sitter liege daher für die rund 25 Helferinnen und Helfer manchmal drin. «Regnet es einige Tage, kommt es aber sicherlich wieder zu Verzögerungen.» Doch Frei gibt sich sehr zuversichtlich:

«Bis zum Start des 42. Open Airs St.Gallen am 28. Juni sind wir bereit.»

Früher sei es schon manchmal vorgekommen, dass die Arbeiten bis zum Beginn des Festivals nicht ganz fertig wurden. «Ab und zu stand noch ein wenig Material herum, als die ersten Besucherinnen und Besucher im Sittertobel ankamen», sagt Frei, der in diesem Jahr bereits sein 40. Open Air St.Gallen erlebt. Mit der Professionalisierung des Festivalbetriebes bestehe diese Gefahr jedoch nicht mehr. «Wir sind am Mittwochabend mit den Installationen fertig.»

Bis dahin wartet aber noch viel Arbeit auf Frei und sein Team, das in den kommenden Wochen von jetzt 25 auf 500 Helferinnen und Helfer vergrössert wird. Sie müssen in den verbleibenden Tagen rund 120 Lastwagenladungen Material verbauen. Der Zeitplan macht den Bauchef aber schon lange nicht mehr nervös. Deshalb hat er ein zweites Ziel definiert:

«Wenn am Donnerstag die ersten Besucherinnen und Besucher kommen, wollen wir ein grünes Gelände übergeben.»

Dies sei jeweils eine logistische Herausforderung, weil beim Aufbau auch schwere Geräte im Sittertobel unterwegs seien. «Deshalb verlegen wir zuerst die Schwerlastplatten.» Bei diesem Wetter sei die Aufgabe einfacher als bei durchnässten Wiesen.

Noch fehlt der Sitterbühne das Innenleben

Das Gerüst der Sitterbühne wurde bereits in den vergangenen Tagen aufgerichtet – ungewöhnlich früh. Dafür gibt es laut Frei eine einfache Erklärung: «Die Firma, welche für den Aufbau verantwortlich ist, nimmt noch andere Aufträge wahr», sagt er. Beispielsweise stellen sie die Bühne der St.Galler Festspiele auf. Jedoch stehe bisher lediglich der Rohbau der Sitterbühne. Es hängen weder Scheinwerfer noch dröhnt Musik aus Boxen. Das Innenleben, die Stromversorgung und die ganze Technik würden erst kurz vor dem Beginn des Festivals eingebaut.

Rätselraten um Vorverkauf

Die Zweitagespässe für das 42. Open Air St.Gallen sind ausverkauft. Anders sieht es bei den Ein-, Drei- und Viertagespässen aus. Von diesen gibt es noch. Wie viele freie Tickets noch verfügbar sind, verschweigen die Organisatoren. Es dürfte jedoch noch genügend sein. Der Vorverkauf des Festivals im Sittertobel ist schleppend angelaufen. Vor rund einer Woche waren noch 9000 Tickets verfügbar. In der jüngsten Vergangenheit zeigte sich ein anderes Bild: Sechs der sieben vergangenen Festivals waren ausverkauft - nur im letzten Jahr blieben 500 Tickets liegen. 2015 und 2016 meldeten die Veranstalter schon Anfang Jahr: «Ausverkauft».

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