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In Waldkirch kommt die Abrissbirne

Weil sie in einem schlechten Zustand sind, will der Waldkircher Gemeinderat zwei alte Häuser abreissen. Was auf den beiden Grundstücken realisiert wird, soll die Studie zum Dorfzentrum zeigen.
Das Haus an der Bernhardzellerstrasse 10 ist in einem schlechten Zustand. (Bild: Johannes Wey)

Das Haus an der Bernhardzellerstrasse 10 ist in einem schlechten Zustand. (Bild: Johannes Wey)

(gk/woo) Zwei Häusern in Waldkirch steht der Abbruch bevor. Der Gemeinderat hat sich anlässlich der Legislaturplanung mit der Verwendung der gemeindeeigenen Liegenschaften befasst. Im Rahmen der Abklärungen zum Zustand des Hauses Nummer 118 an der Bernhardzellerstrasse 10 sei festgestellt worden, dass die Bausubstanz sehr schlecht sei, schreibt der Gemeinderat. «Ein Bewohnen des Hauses sowie eine weitere Nutzung im Erdgeschoss wäre unverantwortbar.»

Investitionen zu tätigen sei ebenso unsinnig, da nebst der baulichen Substanz auch die Heizung defekt sei und erneuert werden müsste. Aus diesem Grund habe man sich dazu entschieden, das Haus auf dem Grundstück 100 noch vor dem Winter abzubrechen. Auf dem Grundstück sollen vorübergehend Parkfelder realisiert werden. Mit der «Überbauungsstudie Dorfzentrum» werde sich zeigen, was auf dem Grundstück später realisiert werden könnte.

Derzeit suchen Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) nach Ideen für den Dorfkern. Der Gemeinderat hat dem Ortsbildschutz unterstellten Gebiet beim Kronenplatz eine Überbauungsstudie in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um eine Studie, die in Zusammenarbeit mit HTW-Architekturstudenten unter Leitung eines Studienleiters ausgearbeitet wird. Das Ziel der Studie ist, dem Gemeinderat und schliesslich auch den Grundeigentümern sowie den Waldkirchern Ideen für eine mögliche Entwicklung und Überbauung im Dorfkern mitzugeben. Im kommenden Februar sollen die Resultate der Studie, die rund 25000 Franken kostet, vorliegen.

Auch drei Nadelbäume müssen entfernt werden

Nicht nur die Liegenschaft auf dem Grundstück Nummer 100 soll abgerissen werden, sondern auch das leer stehende kleine Gebäude auf dem Grundstück Nummer 95. Auch dort sollen keine Investitionen für den Unterhalt mehr getätigt werden, heisst es weiter in der Mitteilung. Dies, weil das Gebäude seit Jahren keinen effektiven Nutzen mehr stifte.

Auch die drei Nadelbäume nebenan seien über die Jahre massiv in die Höhe gewachsen und müssten entfernt werden. Bei einem der Bäume ist nach einem Sturm die Spitze abgebrochen und heruntergefallen. «Zum Glück sind dadurch weder Personen- noch Sachschaden entstanden», schreibt der Gemeinderat. Die Gemeinde wäre dafür haftbar geworden – schon deshalb müssten die Rodungsarbeiten nun ausgeführt werden.

Die umliegenden Anwohner sind gemäss Mitteilung bereits im Rahmen der Information zur «Überbauungsstudie Dorfzentrum» über den Abbruch der zwei Liegenschaften informiert. Beide Häuser sollen nach Möglichkeit noch vor dem Wintereinbruch, nach erfolgter öffentlicher Auflage, abgerissen werden.

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