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Wo es Rüti heisst, musste der Wald weichen

Vom dichten Wald, der einst die Region bedeckte, ist nur noch Stückwerk übrig. Vielerorts wurden die Bäume gerodet, um das Land wirtschaftlich nutzen zu können. Von den Rodungen zeugt heute nicht nur der Flurname Rüti.
(jw)

Jedes Schulkind lernt, dass sich dort, wo heute die Region St. Gallen liegt, früher ein dichter Waldteppich erstreckte. Auch die vielen Orte mit Namen Rüti waren einst von Wald bedeckt. Der Flurname leitet sich nämlich von «Rodung» oder «Rodeland» ab, das für die Landwirtschaft urbar gemacht wurde.

Ein Blick in die Ortsnamendatenbank des Schweizerischen Idiotikons offenbart, dass der Flurname in der Deutschschweiz häufig verwendet wird oder wurde. Namen ähnlichen Ursprungs gibt es im deutschen Sprachraum zuhauf. Beispielsweise leiten sich Reut, Reute, Riet und Ried aber auch Schwende von Rodungen ab, die gemäss Wikipedia während des Mittelalters in mehreren Wellen erfolgten. Die Rhoden, nach denen die beiden Appenzell benannt sind, haben hingegen nichts mit Wald zu tun.

In Gossau taucht der Flurname gemäss Idiotikon zweimal auf, in Waldkirch einmal. Spitzenreiter ist sinnigerweise eine andere Gemeinde, die «Wald» im Namen trägt: Viermal taucht der Name in Gaiserwald auf. Erwähnenswert ist natürlich auch der «Rütiweier» in der Stadt St. Gallen. (jw)

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