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Der Verkehr hält St.Georgen in Atem: Parkplätze, Bushaltestellen, Tempo 30

Die Bushaltestelle bei der Kirche St.Georgen kommt bald vors Restaurant Adler zu liegen. Damit reagieren Stadt und Quartier auf die heutigen Sicherheitsprobleme. Zu Diskussionen Anlass geben "im Dörfli" auch Parkplatz-Aufhebungen und Tempo-30-Zonen.
David Gadze
Die Bushaltestelle Kirche St.Georgen soll aus Sicherheitsgründen rund fünfzig Meter stadtwärts verschoben werden. (Bild: Benjamin Manser)

Die Bushaltestelle Kirche St.Georgen soll aus Sicherheitsgründen rund fünfzig Meter stadtwärts verschoben werden. (Bild: Benjamin Manser)

Die in Fahrtrichtung St.Georgen-Bach liegende Bushaltestelle bei der Kirche ist dem Quartier schon lange ein Dorn im Auge. Immer wieder überholen Autos in der Kurve wartende Busse, eine Sicherheitslinie ist an dieser Stelle auf der St.-Georgen-Strasse wegen gesetzlicher Vorschriften jedoch nicht erlaubt. Ausserdem ist das Trottoir zwischen Bus uns Hauswand sehr schmal, der Ein- und Ausstieg mit Kinderwagen oder mit Rollstuhl schwierig.

Schon seit einiger Zeit haben der Verein Wohnliches St.Georgen und der Quartierverein St.Georgen mit der Stadt nach einer Lösung gesucht. Jetzt liegt sie vor: Die Bushaltestelle wird abwärts zum Restaurant Adler verschoben. Das gab Susanne Schmid, Präsidentin des Vereins Wohnliches St.Georgen, an der Hauptversammlung bekannt.

Entscheid über Tempo-30-Zone weiter hängig

Infolge der Verschiebung der Haltestelle fällt der Fussgängerstreifen bei der Verzweigung mit dem Gessnerweg weg. «Im Hinblick darauf, dass an der St.-Georgen-Strasse die Einführung von Tempo 30 vorgesehen ist, kann man auf den Streifen verzichten», sagte Susanne Schmid. Wann die Stadt die Tempo-30-Zone realisieren kann, ist immer noch offen. Der Entscheid des Verwaltungsgericht gegen die Beschwerden ist weiterhin hängig. Auch der Fussgängerstreifen bei der Endhaltestelle St.Georgen-Bach wird entfernt. In jenem Abschnitt der St.-Georgen-Strasse gilt nämlich bereits seit einiger Zeit Tempo 30.

Kritik am neuen 20-Minuten-Takt

Im vergangenen Jahr habe sich vieles um das Thema Verkehr gedreht, sagte Susanne Schmid in ihrem Jahresbericht. Die zwei Parkplätze auf Höhe der Liegenschaft St.-Georgen-Strasse 117, die teilweise auf dem Trottoir liegen, werden bald entfernt. Die Stadt habe vorgeschlagen, sie vor der Bushaltestelle Etzelbünt zu ersetzten, wo jetzt Betonsockel stehen. Da die Autos dort aber ein Trottoir überqueren müssten und dies ein Schulweg für Kinder sei, habe sich das Quartier gewehrt. Deshalb hebt die Stadt die Parkplätze nun gemäss Susanne Schmid ersatzlos auf. «Dann schauen wir, was passiert.»

Vorstandsmitglied Martin Boesch kam an der Hauptversammlung des Wohnlichen St.Georgen auf die neue VBSG-Linie von St.Georgen via Marktplatz ins Heiligkreuz zu sprechen. Die Ausdünnung des Fahrplans am Sonntag auf einen 20-Minuten-Takt sei nicht nachvollziehbar, nachdem sich das Quartier jahrelang für den heutigen Viertelstundentakt eingesetzt habe.

Ein direkter Draht ins Stadtparlament

2017 betrug der Verlust des Ve­reins Wohnliches St.Georgen knapp 1300 Franken und damit fast 100 Franken mehr als im Vorjahr. Der Hauptgrund sind die Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum. Das Vereinsvermögen beträgt rund 47'000 Franken.

Die anwesenden Mitglieder bestätigten an der Hauptversammlung den Vorstand für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr. Sie wählten ausserdem SP-Stadtparlamentarierin Marlene Bodenmann als neues Vorstandsmitglied. Für den Verein sei es wichtig, einen direkten Draht ins Parlament zu haben, begründete Präsidentin Susanne Schmid.

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