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Das Feuerwehrdepot Rorschacherberg öffnet erstmals seine Tore

Die Gemeinde Rorschacherberg hat zweifachen Grund zum Feiern: Zum einen das 150-jährigen Bestehen des Schweizerischen Feuerwehrverbands und zum anderen sind der Werkhof und das neue Feuerwehrdepot bezugsbereit.
Ines Biedenkapp
Der ehemalige Zivilschutzbunker in Rorschacherberg beherbergt nun die Feuerwehr. (Bild: Ines Biedenkapp)

Der ehemalige Zivilschutzbunker in Rorschacherberg beherbergt nun die Feuerwehr. (Bild: Ines Biedenkapp)

Noch vor zwei Jahren stand an der Stelle des heutigen Feuerwehrdepots an der Heidenerstrasse in Rorschacherberg ein Zivilschutzbunker. Mittlerweile beherbergt der Bau das neue Feuerwehrdepot Rorschacherberg. Etwas oberhalb der Strasse ist zudem der neue Werkhof der Gemeinde eröffnet worden.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Schweizerischen Feuerwehrverbands öffnet am Freitag auch das neue Depot in Rorschacherberg erstmals seine Tore für die Bevölkerung. Doch die Gemeinde hat sich noch etwas Weiteres einfallen lassen. Denn am Samstag werden die Feierlichkeiten fortgesetzt. «Wir wollen den Bürgern zeigen, wofür sie ihre Steuergelder ausgeben», sagt Gemeindepräsident Beat Hirs bei einer Besichtigung im Vorfeld. Für den Bau wurden 11,8 Millionen Franken bewilligt. So ist am Samstag auch der Werkhof geöffnet.

Aussenfassade ist abgeflammt

Neben vielen Programmpunkten und Verpflegungsmöglichkeiten gibt es für Besucher auch einiges zu entdecken, etwa die Grundrisse oder Überbleibsel der abgerissenen Mauern des Bunkers. «Jeder, der hierher kommt, darf die neue Anlage frei für sich entdecken», sagt Hirs. Spezielle Führungen wird es nicht geben. Hirs sagt weiter:

«Es stehen aber immer Leute der Feuerwehr oder vom Werkhof bereit, um eventuelle Fragen zu beantworten.»

Aussen ist der ehemalige Bunker mittlerweile mit abgeflammtem Douglasienholz überzogen. «Hier in der Schweiz ist diese Art des Versiegelns noch nicht so bekannt wie etwa in Japan», sagt Hirs. «Aber es gibt einen natürlichen Witterungsschutz.» Drinnen, im vorderen Bereich, wurde eine Deckenschicht herausgenommen, damit die Löschfahrzeuge genügend Platz haben. Vor allem an den Fenstern erkennt man noch den ehemaligen Bunker. Für die Fenster musste durch eineinhalb Meter Beton gebohrt werden. Doch auch im hinteren Teil des Gebäudes kann man bei genauem Hinschauen den Ursprung erkennen. Beat Hirs zeigt auf den Boden:

«Hier war mal eine Mauer.»

In diesen Raum könnten einmal Teile des Gemeindearchivs kommen. Während der Grossteil des Bodens aus grauem Beton besteht, zeigt eine lange, breite Linie aus buntem Stein die ehemalige Mauer an. Im neuen Feuerwehrdepot ist auch Platz für ein Theorieraum. «Dieser ist auch für Vereine mietbar», sagt Hirs. Dabei käme es jedoch auf den Belegungsplan der Feuerwehr an.

Im neuen Werkhof hat alles seine Ordnung. (Bild: Ines Biedenkapp)

Im neuen Werkhof hat alles seine Ordnung. (Bild: Ines Biedenkapp)

Unweit des Depots ist der neue Werkshof. «Es war platztechnisch einfach nicht möglich, Feuerwehrdepot und Werkhof unter ein Dach zu bekommen», sagt Hirs. Dennoch waren die Gebäude ein gemeinsames Projekt. Hinzu kam die Offenlegung des Mühltobelbachs mit Erholungsgebiet beim Altersheim Haus zum Seeblick. Oben am Bach steht für Samstag eine grosse Grillschale. «Dort können Kinder mit der Pfadi Schlangenbrot bräteln», sagt Hirs.

700 Plätze für Konzertbesucher

Auch der Werkhof ist freundlich gestaltet. Im Gegensatz zum Feuerwehrdepot wurden hier helle Polycarbonat-Paneele angebracht. Im Inneren sind Geräte und Werkzeuge feinsäuberlich geordnet und aneinandergereiht. «Der untere Bereich ist für die Bürger bestimmt», sagt Hirs.

«Im oberen Bereich findet sich der Teil der Gemeinde mit Werkstatt, Gerätebereich, einem Waschplatz für Fahrzeuge oder auch einem Salzsilo für den Winter.»

Die Fertigstellung habe vieles erleichtert. «Vor allem im Bereich Logistik», sagt Hirs. «Vorher war auch das Feuerwehrdepot von Rorschacherberg eher improvisiert in einer Scheune und im Bunker untergebracht.» Nun wird mit zwei Konzerten der bekannten Schweizer Formationen «Heimweh» und «Marius und die Jagdkapelle» gefeiert. Dafür stehen 700 Plätze in der Mehrzweckhalle unter dem Motto «Für die Gemeinde von der Gemeinde» zur Verfügung.

Hinweis

Am Freitag findet ab 17 Uhr die Nacht der offenen Tore statt. Am Samstag ist ab 11.30 Uhr das Fest zur Einweihung des Feuerwehrdepots und des Werkhofs. Verschiedene Ortsvereine bieten den Besuchern zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Gelände an.

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