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Der UHC Waldkirch-St.Gallen hat hohe Ziele: Mit dem Rückkehrer ins Playoff

Julian Alder spielt wieder für den Unihockeyclub Waldkirch-St.Gallen. Das erste Spiel wird für ihn speziell.
Marco Günthart
Julian Alder will mit dem UHC Waldkirch-St.Gallen langfristigen Erfolg. (Bild: Ralph Ribi)

Julian Alder will mit dem UHC Waldkirch-St.Gallen langfristigen Erfolg.
(Bild: Ralph Ribi)

Der Unihockeyclub Waldkirch-St. Gallen will in diesem Jahr das Playoff in der NLA erreichen – einmal mehr. Nur dieses Mal soll es nach vielen vergeblichen Versuchen endlich klappen. Dank der intensiven Sommervorbereitung und gezielten Verstärkungen. Mit Patrick Bamert, Ronald Gasparik, Lukas Genhart und den beiden Rückkehrern Andrin Zellweger und Julian Alder wurde das Team personell ergänzt.

Julian Alder spielte vergangene Saison beim Gegner vom Samstag, dem Topteam aus Köniz. Der 22-Jährige hatte damals den UHC Waldkirch-St.Gallen auch deshalb verlassen, um sein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Bern zu beginnen. Schnell merkte er aber, dass ihm die Richtung nicht zusagt und brach ab. In dieser Woche startete er nun mit einem Wirtschaftsstudium an der Universität St.Gallen. Und so lag auch die Rückkehr zu Waldkirch-St.Gallen auf der Hand. Ein Wechsel zu einem anderen Club in der Ostschweiz kam für ihn nicht in Frage.

Alder und das Team haben sich weiterentwickelt

In dem einen Jahr in Köniz hat er sich weiterentwickelt. Seine Erfahrungen will er nun bei Waldkirch-St.Gallen einbringen. «Ich habe gelernt mit Druck umzugehen», so Alder. Die Erwartungen in Köniz seien sehr hoch. «Wir mussten jedes Spiel gewinnen». In der Defensivarbeit und im Spiel mit Ball verbesserte er sich ebenfalls. Das sind laut Alder jene Fähigkeiten, die den Unterschied zwischen den Teams im Playoff zu jenen im Playout machen. In Köniz nahm er wichtige Rollen in den verschiedenen Linien und im Powerplay ein. Deswegen will er in dieser Saison bei Waldkirch-St.Gallen ebenfalls viel Verantwortung übernehmen.

Auch der St.Galler NLA-Club schaffte es, sich weiterzuentwickeln. Obwohl er nur wenige Testspiele bestritt, ist der Verein positiv gestimmt. Durch die neugewonnene Kaderbreite können Verletzungen besser kompensiert werden. Auch die Qualität ist mit Julian Alder und den anderen Neuzugängen nochmals gestiegen. «Früher gab es zwei Linien, die Tore erzielten und die dritte versuchte, kein Tor mehr zu bekommen», sagt der Herisauer. Das sei aber Vergangenheit. «Jetzt haben wir drei Linien, die sich gegenseitig konkurrieren und pushen.» Durch diesen kaderinternen Kampf sei jeder motiviert vollen Einsatz zu geben, um in der bestmöglichen Linie zu spielen.

Schwieriger Saisonstart

Zum Auftakt muss Waldkirch St.Gallen am Samstag auswärts um 19 Uhr ausgerechnet gegen Alders ehemaliges Team aus Köniz antreten. Ein schwieriges Spiel, das aber direkt zeigen wird, wie stark die Equipe ist. In der vergangenen Saison verloren die St.Galler beide Male knapp mit 5:6. Für Julian Alder ist die Partie speziell. «Die Vorfreude ist gross, direkt gegen Köniz zu spielen». Dass er vergangene Saison für die Berner auflief, sieht er als Vorteil. «Ich kenne alle Gegenspieler genau. Sie hingegen nur mich».

Das Ziel von Julian Alder ist es nicht nur, mit Waldkirch-St.Gallen unter die ersten Acht zu kommen. Er will sich mit dem Team oben festsetzen und kontinuierlich im Playoff spielen. Dem Team möchte er mit seinen Fähigkeiten und seinen Erfahrungen helfen und dabei möglichst viele Tore erzielen. Am besten schon am Samstag gegen Köniz.

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