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Der St.Galler Eiszauber bleibt dort, wo er vergangen Winter war: Die grosse Zügelaktion ist abgeblasen

Diesen Winter findet der St.Galler Eiszauber zum zweiten Mal statt. Der Aufbau startet am Freitag. Und zwar am gleichen Ort, an dem der Anlass, der 30'000 Besucherinnen und Besucher anzog, im Winter 2018/19 durchgeführt wurde.
Reto Voneschen
Der erste Eiszauber auf der St.Galler Kreuzbleiche zog im Winter 2018/19 rund 30'000 Besucherinnen und Besucher an. (Bild: Urs Bucher - 18. Januar 2019)

Der erste Eiszauber auf der St.Galler Kreuzbleiche zog im Winter 2018/19 rund 30'000 Besucherinnen und Besucher an. (Bild: Urs Bucher - 18. Januar 2019)

Eine überraschende Neuigkeit gab’s gestern vom St.Galler Eiszauber: Entgegen einer Absichtserklärung von Ende September rutscht die Veranstaltung im kommenden Winter nicht zur Zirkuswiese bei der Reithalle. Sie bleibt dort, wo sie bei der ersten Durchführung war: auf dem Sportplatz hinter der Turnhalle Kreuzbleiche.

Die Idee, zur Vermeidung von Landschäden und Lärmbelästigungen in den Wohngebieten von St.Leonhard bis St.Otmar den Standort zu wechseln, ist gemäss Mitteilung der Organisatoren von Radio FM1 vom Tisch. Dies aufgrund «unerwarteter bauliche und betrieblicher Schwierigkeiten» (Überführung Eisbahn und Langlaufloipe) sowie sich regenden Widerstands gegen den neuen Standort am Nordostrand der Kreuzbleiche.

Mit Ökostrom und Kompensation fürs Klima

Um die Durchführung «des zweiten Eiszaubers nicht zu gefährden», sind Stadt und Organisatoren überein gekommen, die Veranstaltung vom 21. November bis 2. Februar 2020 «am letztjährigen bewährten Standort» durchzuführen. An anderen angekündigten Verbesserungen aufgrund der Erfahrungen des ersten Eiszaubers wird aber festgehalten.

Zu den Attraktionen des ersten Eiszaubers gehörte eine Autogrammstunde mit dem FC St.Gallen. Im Bild Silvan Hefti und Cedric Itten mit jungen Fans im Alp-Chalet. (Bild: Michel Canonica - 9. Januar 2019)

Zu den Attraktionen des ersten Eiszaubers gehörte eine Autogrammstunde mit dem FC St.Gallen. Im Bild Silvan Hefti und Cedric Itten mit jungen Fans im Alp-Chalet. (Bild: Michel Canonica - 9. Januar 2019)

So wird gemäss Mitteilung neu ausschliesslich Ökostrom verbraucht und die Materialtransporte werden klimaneutral kompensiert. Mit Rücksicht auf die Nachbarn werden Auf- und Abbauphase gestrafft, so dass jeweils nur etwa zehn Tage dafür nötig sind. Zudem werden Wege und Umleitungen auf der Kreuzbleiche besser beschildert.

Am erfolgreichen Grundkonzept festhalten

Auch für Besucherinnen und Besucher des Eiszaubers gibt’s Verbesserungen: Für «stressfreies Warten» am Schlittschuhverleih wird ein Nümmerli-System «wie am Postschalter» eingeführt. Neu steht zudem ein gedeckter Bereich zur Verfügung, in dem man sich umziehen kann. Auf das Grundkonzept des des Eiszaubers hat dies alles keinen Einfluss: Neben Eisfeld und Eiswegen werden wieder ein Alp-Chalet mit Fondue-Plausch, Imbissstände sowie das beliebte Eisstockschiessen – neu auf vier Bahnen – angeboten.

Das Grundkonzept des Eiszaubers auf der Kreuzbleiche. (Bild: PD - 4. September 2018)

Das Grundkonzept des Eiszaubers auf der Kreuzbleiche. (Bild: PD - 4. September 2018)

«Wir haben viel gelernt beim ersten Mal und jetzt viel verbessert – wir sind überzeugt, dass wir Besucherinnen und Besuchern dieses Jahr ein noch schöneres Schlittschuherlebnis bieten können», wird in der Mitteilung zur zweiten Auflage des Eiszauber André Moesch, Leiter Events bei der «CH Media»-Gruppe, die auch diese Zeitung herausgibt, zitiert.

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