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Der Stärkleweiher gibt in der Gossauer Politik zu reden

Der SP-Stadtparlamentarier Werner Bischofberger hat eine Einfache Anfrage eingereicht. Er will vom Gossauer Stadtrat unter anderem wissen, ob man den Stärkleweiher mit einfachen Massnahmen sanieren könnte.
Der Stärkleweiher liegt in der Nähe der Schulhäuser Rosenau, Notker und Haldenbüel. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Stärkleweiher liegt in der Nähe der Schulhäuser Rosenau, Notker und Haldenbüel. (Bild: Hanspeter Schiess)

(mbu) Nur wenige Monate ist es her, seit der Gossauer Stadtrat einen Vorstoss von Flig-Stadtparlamentarier Erwin Sutter zum Thema Biodiversität in Gossau beantwortet hat. Bei SP-Stadtparlamentarier Werner Bischofberger blieben jedoch Fragen offen. Er hat darum kürzlich eine Einfache Anfrage eingereicht, in der er weitere Auskünfte verlangt.

Bischofberger bezieht sich auf die vierte Frage in Sutters Vorstoss. Dieser wollte wissen, wie sich der Stadtrat zu einer umfassenden Sanierung des «biologisch toten» Stärkleweihers stelle, damit sich dieser auch für den lebensnahen Biologieunterricht und als Naherholungsgebiet eignet.

Der Weiher liegt in der Nähe der Schulhäuser Rosenau, Notker und Haldenbüel und ist in Privatbesitz. Es gibt aber eine Vereinbarung zwischen dem Besitzer und der Stadt, welche dieser das Nutzungsrecht für das Weiherareal sowie die Wiese daneben gewährt. Im Gegenzug muss sich die Stadt um den Unterhalt kümmern.

Bischofberger will wissen, wer für eine Sanierung verantwortlich wäre

In seiner Antwort auf den Vorstoss Sutters sei der Stadtrat auf vieles eingegangen, schreibt Bischofberger, etwa auf die Nutzungsrechtsbedingungen. Über die zukünftigen Absichten und Entwicklungen erfahre man aber nichts, schreibt er weiter. Das soll der Stadtrat nun nachholen.

Der SP-Politiker will wissen, ob es verantwortbar sei, den Weiher im bisherigen Zustand zu belassen. Zudem interessiert ihn, wer für eine allfällige Sanierung verantwortlich wäre und ob es eine Vorschrift gebe, welche die Sanierung eines «biologisch toten Gewässers» regle.

Bischofberger fragt den Stadtrat weiter, ob es möglich sei, «kurzfristig und niederschwellig» Sanierungsmassnahmen einzuleiten. Wenn seitens der Schulen kein Bedürfnis an einer Nutzung des Weihers bestehe, wie der Stadtrat in der Antwort auf Sutters Vorstoss geschrieben hatte, könne der Weiher doch mit einfacheren Massnahmen zu einem «gesunden Gewässer» saniert werden, so Bischofberger.

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