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Der Rechtsstreit um das Mörschwiler Pflegezentrum ist ausgestanden

Nach einem jahrelangen Hin und Her ist der Rechtsstreit ums Pflegezentrum in Mörschwil erledigt. Der hartnäckigste Anwohner zog die letzte Beschwerde zurück. Sechs Jahre später als geplant soll der Bau beginnen.
Noemi Heule
Bald weicht das Grün: Der Bau für das Pflegezentrum auf der Mörschwiler Burgerwiese soll 2019 beginnen.

Bald weicht das Grün: Der Bau für das Pflegezentrum auf der Mörschwiler Burgerwiese soll 2019 beginnen.

Die Visiere sind weg, der Baustart rückt näher. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit gab die Gemeinde Mörschwil Anfang September bekannt, dass sie mit dem Bau für das neue Pflegezentrum beginnen kann. Der Rechtsstreit aber schien noch nicht ganz ausgestanden: Ein Anwohner liess nicht locker und zog mit einer Rechtsverweigerungsbeschwerde vor das kantonale Verwaltungsgericht. Nun hat er die Beschwerde zurückgezogen. Im aktuellen Mitteilungsblatt schwingt denn auch Erleichterung mit, wenn es da heisst: "Somit sind alle Rechtsverfahren der vergangenen fünf Jahre, welche sich gegen den Bau des Wohn- und Pflegezentrums richteten, erledigt." Ziel sei es, im Sommer 2019 mit den Bauarbeiten für das Pflegezentrum auf der Mörschwiler Burgerwiese zu beginnen.

Drei Einsprachen, fünf Jahre Rechtsverfahren

Die Erleichterung kommt mit von ungefähr. Denn der Weg zum gültigen Baugesuch war lang und verworren: Bereits 2012 sprachen die Bürger einen 27-Millionen-Kredit für den Bau des Pflegezentrums. Doch drei Einsprachen verzögerten den Baustart. Ein Anwohner zog bis vor Bundesgericht, das 2017 zugunsten der Gemeinde entschied. Derselbe Anstösser reichte zusätzlich eine Rechtsverweigerungsbeschwerde bei der Kantonsregierung ein. Auch sie entschied im Sinne der Gemeinde, worauf er den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterzog. Um ihn nun doch zurückzuziehen.

Der Rechtsstreit und seine Nebenschauplätze

Das juristische Hickhack förderte nicht nur zeitlich seinen Tribut. Die Di-Gallo-Gruppe, die als Betreiberin des neuen Pflegezentrums vorgesehen war, hatte in der Zwischenzeit die Geduld verloren. Sie sprang ab. Im Juni gab die Gemeinde bekannt, dass sie einen Ersatz gefunden hat: Die Sensato AG aus Bern übernimmt.

Sechs Jahre später als ursprünglich festgelegt, soll im kommenden Jahr der Spatenstich vonstatten gehen. Bis dahin gelte es, die Pläne aufzufrischen, schliesslich lagen sie nun sechs Jahre lang in der Schublade, wie Paul Bühler gegenüber dem «Tagblatt» sagte. Wirklich erleichtert ist der Gemeindepräsident allerdings erst, wenn die Baumaschinen auf der Burgerwiese auffahren. Schliesslich kam es in der Vergangenheit immer anders als geplant.

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