Kommentar

Seeuferweg in Rorschacherberg: Gemeinderat ist jetzt in der Pflicht

Die CVP will dem Gemeinderat bei der Umsetzung auf die Finger schauen. Das ist gut, kommentiert Redaktorin Jolanda Riedener. Jetzt sind aber zuerst Gemeinde und Kanton am Zug.

Jolanda Riedener
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Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach. (Bild: Peter Käser)

Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach. (Bild: Peter Käser)

Die Arbeitsgruppe Seeuferweg hat sich bewährt. Dem Engagement der Mitglieder ist zu verdanken, dass eine ansprechende Lösung vorliegt, der das Volk schliesslich zustimmte. Dass sich die Beteiligten für den weiteren Verlauf des Projekts interessieren, ist nachvollziehbar, denn auch nach der Abstimmung bleibt der Seeuferweg eine emotionale Sache.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind jedoch Gemeinde und Kanton am Zug. Es ist ihre Pflicht, den Entscheid des Volkes zeitnah umzusetzen, auch wenn dieser knapp ausgefallen ist.

Der Gemeinderat von Rorschacherberg verspricht, die Bevölkerung regelmässig über die weiteren Schritte und den Projektstand zu informieren. Das ist gut so. Denn auch wenn die Arbeitsgruppe nicht weitergeführt wird, haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Umsetzung des Volksentscheids weiterhin kritisch zu begleiten.