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Kommentar

Ringen um Pflegeheim in Gossau: Der politische Auftrag ist klar

Der geplante Neubau eines Pflegeheims der Sana Fürstenland AG steht unter Beschuss. Über die Einsprache soll ein Gericht entscheiden. Für Grundsatzdiskussionen ist es aber zu spät.
Johannes Wey
Johannes Wey, Teamleiter Gossau/Region St.Gallen

Johannes Wey, Teamleiter Gossau/Region St.Gallen

Ob der Neubau der Sana Fürstenland auf dem Andreas-Areal zulässig ist, muss das Baudepartement oder ein Gericht entscheiden. So viel ist klar. Doch ebenso klar ist, dass die übrige Kritik am neuen Pflegeheim zu spät kommt.

2013 stimmten die Gossauerinnen und Gossauer der Gründung der Sana Fürstenland AG mit über 78 Prozent Ja-Stimmen zu. In der Vorlage festgehalten war, dass die Standorte Espel und Schwalbe aufgegeben und die bestehenden Betten ersetzt werden – die Verantwortlichen der Sana Fürstenland berufen sich also zu Recht auf einen politischen Auftrag.

Das Ja zur Sana Fürstenland war auch eine Absage an eine privatwirtschaftliche Lösung, wie sie die Gegner des Projekts wieder ins Spiel bringen. Und eine Reduktion der Pflegeplätze ist selbst bei grossen Anstrengungen beim Ausbau der ambulanten Pflege utopisch.

Aus der Abstimmung 2013 muss die Stadt dennoch ihre Lehren ziehen. Viele Bürger rieben sich verwundert die Augen, als sie merkten, dass ihr Ja zur Sana Fürstenland das Ende des «Espels» besiegelt hatte. Ganz offensichtlich hat die Stadt vor der Abstimmung nicht deutlich genug kommuniziert.

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