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Der «kleine Jagger» zum Auftakt der Rock & Blues Nights

Die 17. Rock & Blues Nights in Gossau sind erfolgreich gestartet. Erwartet werden insgesamt zwischen 15'000 und 20'000 Besucher.
Manuela Bruhin
Eine gut besuchter Freitagabend mit Chris Jagger (rechts).

Eine gut besuchter Freitagabend mit Chris Jagger (rechts).

Just zum Startschuss der Rock & Blues Night liess Petrus Gnade walten – und schickte nach einem langen Regentag einige wärmende Sonnenstrahlen auf das Gelände. Ebensolch strahlende Gesichter machten Ralf Huber und Harry Ritz vom Organisationskomitee. «Wir sind super gestartet», freuten sie sich schon am Freitagabend. Kaum jemals sei das Festival schon zu Beginn so gut besucht gewesen. Was letztlich den Ausschlag dafür gab – darüber können beide nur spekulieren. «Es spielen wohl mehrere Faktoren eine Rolle», fasst es Huber zusammen. «Das Wetter sollte stimmen, und das Programm natürlich auch.»

Was das letztere angeht, lockte am Freitag Chris Jagger, der jüngere Bruder des legendären Mick Jagger, das Publikum vor die Bühne. Mit seinen Gitarrenklängen vermochte er das Publikum in seinen Bann zu reissen. Doch inwieweit kommen die Besucher überhaupt der Musik wegen auf den Marktplatz?

«Ich komme der Geselligkeit wegen.»

Vor der Bühne wird derweil im Takt mitgeklatscht, gesungen und getanzt. Der Abend geht in die Nacht über, vorne auf der Bühne holt Jagger die letzten Töne aus seiner Gitarre. Weiter hinten sitzt man gemütlich beisammen, trinkt ein Bier, erzählt und lacht zusammen. «Ich komme hauptsächlich der Geselligkeit wegen», sagt ein Gast. Seit vielen Jahren besuche er die Rock & Blues Night, um Leute zu treffen. Seine Begleitung hingegen setzt schon eher auf die Musik. Wenn auch nicht unbedingt auf die Hauptacts. «Ich habe erst aus der Zeitung erfahren, dass Mick Jagger einen Bruder hat, der heute hier auftritt», sagt sie. Aber die Musikrichtung am Anlass sage ihr zu.

Ein Leuchtturm bleiben

Ähnlich sehen zwei Freunde im Publikum. Einerseits locke sie das Essen an die Rock & Blues Nights. «Und dann finden wir es gemütlich, zusammenzusitzen und etwas zu trinken.» Auch wenn die Musik ihnen grundsätzlich gefalle – Hauptgrund für den Besuch ist sie nicht.

Trotzdem ist es für die Veranstalter wichtig, nebst regionalen und lokalen Bands auch weitere musikalische Leckerbissen bereit zu halten. «Es führt dazu, dass mehr über den Anlass gesprochen wird», so Huber. Und damit in Zukunft in Sachen Hauptacts noch eine «Scheibe draufgelegt» werden könne, wurde in diesem Jahr neu eine Pin-Aktion lanciert. Mit fünf Franken können die Besucher freiwillig einen Pin erwerben. «Das Geld fliesst dann zu 100 Prozent in das Bandbudget», sagt Ritz. Bereits 500 Baucher hätten einen Pin erworben. Denn eines sei klar, so Huber: «Wir wollen eine Art Leuchtturm-Anlass in Gossau bleiben.»

Damit wie in diesem Jahr wieder so viele Besucherinnen und Besucher an die Rock & Blues Nights kommen, braucht es laut Huber bekannte Hauptacts – genaue Zahlen sind noch nicht bekannt. Für das kommende Jahr hätten sie bereits eine Band verpflichten können. «Am 5. und 6. Juli 2019 wird die britische Band T-Rex in Gossau auftreten», sagt Huber. Diese dürfte vor allem bei den älteren Semestern noch ein Name sein.

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