Der Gaiserwalder Gemeinderat will 2,4 Millionen für die Kanalisation ausgeben

Im Gebiet Chapfs ist ein Trennwassersystem geplant.

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In den letzten Jahren kam es zu «massiven Abflussproblemen».

In den letzten Jahren kam es zu «massiven Abflussproblemen».

Symbolbild: Martin Töngi 

(gk/jw) Am 23. März will der Gaiserwalder Gemeinderat der Bürgerversammlung einen Kredit über knapp 2,4 Millionen Franken unterbreiten. Mit dem Geld soll im Engelburger Quartier Chapf die Kanalisation von einem Mischwassersystem auf ein Trennsystem umgestellt werden; reines Meteorwasser, vorwiegend Regenwasser, würde damit direkt in Bäche geleitet. Damit reichte die Kapazität der Abwasserleitungen künftig auch bei Starkregen aus, heisst es im Mitteilungsblatt.

Grund für die Pläne des Gemeinderats ist, dass es im Gebiet Chapf und Chapfhalden seit einigen Jahren bei Regenfällen zu «massiven Abflussproblemen» komme. Die neuen Meteorwasserkanäle sollen entlang der Eschen-, Ahorn und Chapfstrasse parallel zu den Abwasserleitungen verlaufen.

Zwei unterirdische Rückhaltebecken

Die Niederschläge im Gebiet Chapf sollen in den Risibach, jene im Gebiet Chapfhalden in den Chapfhaldenbach geleitet werden. Um die beiden Gewässer vor Spitzenmengen bei schweren Regenfällen zu schützen, braucht es neue Rückhaltebecken, heisst es im Mitteilungsblatt weiter. Im Projekt ist deshalb der Bau zweier unterirdischer Retentionsbecken vorgesehen. Ausserdem sollen auch die betreffenden Strassenzüge instandgestellt werden, wofür rund 760000 des Kredits vorgesehen sind. Für das Projekt sieht der Gemeinderat zwei Etappen vor: das Gebiet Chapfhalden im laufenden Jahr, das Gebiet Chapf im kommenden.