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Die Gossauer Lehmann-Gruppe will im Erlenhof mehr Platz schaffen

Die Lehmann-Gruppe braucht für Zukunftsprojekte mehr Platz. Um den Boden für Erweiterungen zu ebnen, arbeitet sie an einem neuen Sondernutzungsplan.
Sebastian Schneider
Auf dem Erlenhof wird es für die Lehmann-Gruppe immer enger.. (Bild: PD)

Auf dem Erlenhof wird es für die Lehmann-Gruppe immer enger.. (Bild: PD)

Katharina Lehmann spricht von einem Generationenprojekt. Seit Jahren ist die Verwaltungsratspräsidentin der Lehmann-Gruppe an der Planung für eine Areal-Erweiterung am Firmenhauptsitz im Erlenhof in Gossau.

Mit einem neuen Sondernutzungsplan – der bestehende wurde 2008 erlassen – wollen die Verantwortlichen die Sicherheit punkto Verkehr und Hochwasser erhöhen; im gleichen Zug kann auch die Natur vom Entwicklungsschritt profitieren. Bis die Ideen aber umgesetzt werden können, dauert es noch eine unbestimmte Weile. Immerhin: Die Eingaben sind gemacht und werden derzeit vom Gossauer Stadtrat behandelt. Am Montagabend informierten Lehmann und Projektverantwortliche an einer öffentlichen Veranstaltung über ein neues Verkehrsregime und die Verlegung des Loobaches.

Platz für kommende Generationen

Mehrere Dutzend Interessierte, darunter viele Anwohner, haben am Abend in der Halle 19 auf Festbänken Platz genommen, um den Ausführungen zu folgen und gegebenenfalls ihre Sorgen oder Bedenken zu deponieren. Grundsätzlich aber waren viele Betroffene bereits im Vorfeld informiert. Katharina Lehmann bedankte sich dann auch für das Wohlwollen der Anwohner sowie der Stadtverwaltung gegenüber der Firma. Diese entwickle sich stets weiter und inspiriere Architekten aus aller Welt.

Um Kunden besser empfangen zu können oder Prozesse zu optimieren, seien einige bauliche Massnahmen nötig. Unter anderem wird die Wärmeproduktion erweitert, wozu es ein neues Silo braucht. Ebenfalls wird die Schnittholzverarbeitung ergänzt.

Gefahr vom Loobach bannen

Als «eindrücklich» bezeichnete René Häfeli, Leiter Stadtentwicklung der Stadt Gossau, die Entwicklung, die die Firma in den vergangenen Jahren durchlebte. Der neue Sondernutzungsplan, der bald öffentlich aufliegt, soll kommenden Generationen weitere Entwicklungsschritte ermöglichen. Dafür werden landwirtschaftliche Flächen eingezont sowie eine neue Grünzone ausgeschieden.

Der Loobach muss einige Meter nach Norden verlegt werden. Die Verantwortlichen sehen eine naturgegebene Furche als neues Flussbett vor. Wird das Projekt umgesetzt, dürfte der Bach höchstens bei einem 300-jährlichen Ereignis über die Ufer treten. «Damit wird die Gefahr vor einer Überflutung unseres Firmenareals endlich gebannt», sagte Katharina Lehmann. An den verbreiterten Ufern entstehe zudem Lebensraum für Kleintiere und Fische. Die Erlenstrasse wird nach den Plänen ebenfalls verlegt und die Zufahrten zum Firmenareal neu geregelt.

Läuft alles nach Plan, könnte das Vorhaben in den nächsten drei Jahren umgesetzt sein. Bis dahin will die Lehmann-Gruppe über die einzelnen Etappen erneut informieren.

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