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Der «Eiszauber» ist ein Erfolg - und soll im nächsten Winter erneut stattfinden

Noch läuft der St.Galler «Eiszauber» auf der Kreuzbleiche. Bereits jetzt vermelden die Organisatoren einen Erfolg: Die erwarteten 20000 Besucher wurden erreicht.
Christoph Renn
Der St. Galler «Eiszauber» und damit das Eisfeld auf der Kreuzbleiche sind noch bis am 27. Januar geöffnet. (Bild: Urs Bucher)

Der St. Galler «Eiszauber» und damit das Eisfeld auf der Kreuzbleiche sind noch bis am 27. Januar geöffnet. (Bild: Urs Bucher)

Auf der Kreuzbleiche können noch bis am 27. Januar auf einem Eisfeld Pirouetten gedreht oder Eisstöcke geschossen werden. Wer die weniger sportliche Variante bevorzugt, kann im Alp-Chalet mit Brotbrocken im Fondue-Caquelon rühren oder ein Raclette essen. Und wie es zu einem Winterabend auf dem Eis gehört, fliesst beim «Eiszauber» auch der Glühwein.

Erstmals hat Radio FM1 diesen Winter den Anlass in St. Gallen veranstaltet. Bereits vor dem Endspurt ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz. Und sie denken bereits über eine mögliche zweite Austragung im kommenden Winter nach. Zuerst stehen im Februar jedoch die Aufräumarbeiten an.

Mit insgesamt 20000 Besucherinnen und Besuchern rechneten die Veranstalter. «Diese Zahl haben wir schon übertroffen», sagt Eva Weigand. Genaue Publikumszahlen liegen jedoch noch nicht vor. Der Erfolg sei natürlich sehr erfreulich. Doch Weigand relativiert sogleich:

«Wir wissen noch nicht, wie es finanziell aussieht, weil noch viele Punkte offen sind.»

So wie etwa die Stromkosten oder die Ausgaben für die auf den Abbau folgenden Renaturierungen auf der Kreuzbleiche. «Wir können aber schon jetzt festhalten, dass wir unser Ziel, Menschen nach St. Gallen zu bringen, sicherlich erreicht haben», sagt Weigand.

Zuerst stehen jetzt Gespräche mit der Stadt an

Die erste Durchführung des St. Galler «Eiszaubers» dürfe angesichts der Zahlen bereits jetzt als Erfolg bezeichnet werden, hält die Projektleiterin weiter fest. «Wir würden deshalb sehr gern kommenden Winter wieder so einen Anlass organisieren.» Zuerst müssten die Organisatoren jetzt aber mit Vertretern der Stadt zusammensitzen und gemeinsam Bilanz ziehen. «Sicherlich wird auch der Standort einer der Diskussionspunkte sein.»

Für die Organisatoren ist klar: Die Kreuzbleiche hat sich als geeigneter Ort herausgestellt. Ob es einen zweiten St. Galler «Eiszauber» geben wird und wo, steht aber noch in den Sternen.

Anfangsprobleme mit dem Eis

Trotz guter Besucherzahlen war bei der Erstauflage des St. Galler «Eiszaubers» nicht alles perfekt. «Es gab einige unvorhersehbare Hürden, die wir überwinden mussten», sagt Eva Weigand. So habe es während einiger Tage auf einem Abschnitt der Eisbahn beispielsweise Schwierigkeiten mit dem Eis gegeben. Es gab auch vereinzelt Kritik an der Veranstaltung selber. Das ist für Eva Weigand bei einem neuen Anlass dieser Grösse aber normal.

Die lauteste Kritik am St. Galler «Eiszauber» wurde vor der Eröffnung der Eisbahn laut: Peter Olibet, Stadtparlamentarier und Stadtparteipräsident der SP, reichte eine Einfache Anfrage ein. Dieser kommerzielle Anlass sei «ein massiver Eingriff in den öffentlichen Raum», kritisierte er darin. Für Olibet ist der Anlass «ein ökologischer Unsinn» und nicht mit dem städtischen Energiekonzept vereinbar. In den betroffenen Quartieren St. Otmar und Lachen löste der St. Galler «Eiszauber» keine grundsätzliche Kritik aus: «Die einen finden den ‹Eiszauber› lässig, die anderen finden, das geht gar nicht», sagte Pius Jud, Präsident des Quartiervereins Lachen.

Viele Besucher kommen aus der Region

Die Kritik am ersten Schlittschuh-Rundkurs der Stadt wurde schnell leiser. Die meisten Besucherinnen und Besucher haben den «Eiszauber» laut Eva Weigand sehr gut aufgenommen:

«Erfreulich ist, dass das Publikum sehr durchmischt war.»

So hätten sich unter anderem Frauengruppen zum Eisstockschiessen getroffen, Familien die Eisbahn benutzt oder Freunde zusammen Glühwein getrunken. Die Zahlen der Eintritte zum Schlittschuhlaufen hätten ausserdem gezeigt: Der grössere Teil der Besucherinnen und Besucher wohnt nicht in der Stadt, sondern ist aus der Region angereist.

Fürs Publikum eröffnet wurde der «Eiszauber» am 29. November. Er war durchgehend über Weihnachten und Neujahr in Betrieb. Es gab während der ganzen Zeit auch immer wieder Anlässe, wie eine Bad-Taste-Party, ein Public Viewing des Skirennens in Adelboden oder eine Autogrammstunde mit Spielern des FC St. Gallen. Organisiert wird der St. Galler «Eiszauber» vom Event-Team des lokalen Radiosenders FM1.

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