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Der Christbaum auf dem St.Galler Klosterplatz ist gefallen

Weil viel Schnee gefallen ist, konnte die Rottanne vor dem Kloster nicht planmässig abgeräumt werden. Am Mittwochmorgen wurde sie auf ungewohnte Weise gefällt.
Jessy Nzuki
Mitarbeiter des Tiefbauamtes haben die Rottanne auf dem Klosterplatz am Mittwoch abgeräumt. (Bild: Jessy Nzuki)

Mitarbeiter des Tiefbauamtes haben die Rottanne auf dem Klosterplatz am Mittwoch abgeräumt. (Bild: Jessy Nzuki)

Der Dreikönigstag bedeutet in vielen Haushalten das Ende der Weihnachtszeit. Die Christbaumkugeln werden wieder in Kartons verstaut, die Krippe kommt auf den Dachboden. Die Tanne, die zu Weihnachten das Wohnzimmer schmückte, landet bei den Müllsäcken in der Kehrichtabfuhr.

Auch für die 17 Meter hohe Rottanne auf dem Klosterplatz ist die besinnliche Zeit vorbei. Jedes Jahr wird der Christbaum nach dem Dreikönigstag abgeräumt. Das städtische Tiefbauamt hatte die Räumung auf den 7. Januar geplant. Doch der Schnee durchkreuzte diese Pläne, denn das Amt ist auch für Schneeräumungen zuständig. Wegen des heftigen Schneefalls der vergangenen Woche liefen die Räumungen auf Hochtouren, und so blieb keine Zeit, die Tanne abzuräumen, erklärt Philipp Egger, Präsident des Vereins Weihnachten in St. Gallen.

Lediglich die Beleuchtung und die Dekoration aus Schaumstoff-Schwimmnudeln konnten entfernt werden. Die «Bubenflade» behält einen Teil der Dekoration; der Rest wurde entsorgt. Die Lämpchen, die den Baum zum Erstrahlen brachten, werden eingelagert und kommen in der nächsten Weihnachtszeit wieder zum Einsatz.

Keine halbierte Rottanne

Die Tanne blieb schliesslich bis am Mittwoch stehen. Um 8 Uhr haben sie Mitarbeiter des Tiefbauamtes gefällt. In den vergangenen Jahren hatten die Arbeiter die Tanne zuerst halbiert und dann mit einem Kranwagen abgeräumt. So blieb der Rasen intakt. Dieses Jahr haben die Angestellten entschieden, dass diese etwas aufwendigere Prozedur nicht nötig ist. Dank des gefrorenen Bodens konnte die Tanne vollständig angesägt und gefällt werden, ohne dass der Rasen beim Aufprall gelitten hat. Die Rottanne wurde noch vor Ort zersägt.

Danach verluden die Mitarbeiter die Äste auf einen Lastwagen. Sie enden in der Grünabfuhr; der Stamm wird zu Brennholz weiterverarbeitet. Aus dem Holz werden sechs bis sieben Finnenkerzen hergestellt: ein Geschenk für die Mitarbeiter, die beim Abräumen geholfen haben. Bis am Mittag war der Christbaum verschwunden.

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