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Depot der Feuerwehr St.Gallen soll saniert werden: Volk entscheidet im November über 20-Millionen-Kredit

Der Stadtrat St.Gallen beantragt dem Stadtparlament für die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgebäudes an der Notkerstrasse einen Kredit von 19,8 Millionen Franken. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich im November statt.
Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44. (Bild: Hanspeter Schiess)

Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44. (Bild: Hanspeter Schiess)

(pd/lw) Das Feuerwehrgebäude an der Notkerstrasse 44 wurde 1969 in Betrieb genommen. Seit mehreren Jahren seien die Platzverhältnisse den betrieblichen Anforderungen nicht mehr gewachsen, schreibt die Stadt in einem Communiqué. Zudem bestehe sowohl in baulicher als auch in energetischer Hinsicht Sanierungsbedarf. Seit Bezug des Gebäudes vor 50 Jahren ist keine Gesamtsanierung erfolgt. Zurzeit ist etwa die Gebäudehülle an mehreren Stellen undicht.

Den Zuschlag beim ausgeschriebenen Planerwahlverfahren zur Sanierung und Erweiterung erhielt im vergangenen Jahr das Projekt der Flur Architekten SIA, St.Gallen. Dieses sieht eine Verlängerung und Aufstockung des Gebäudes vor. Die Dachfläche wird mit einer Solarstromanlage bestückt.

Die Berufsfeuerwehr bleibt während der Sanierung grösstenteils im Gebäude einquartiert und ist uneingeschränkt einsatzbereit. Die lärmempfindlichen Ruheräume und die Einsatzzentrale werden während der Bauphase vorübergehend in einem Provisorium aus Containern untergebracht.

Kosten und Finanzierung

Gesamthaft wird mit Kosten von 20,7 Millionen Franken gerechnet. Die Gebäudeversicherungsanstalt (GVA) beteiligt sich mit CHF 0,92 Mio. aus dem Kantonalen Feuerschutzfonds, die verbleibenden CHF 19,8 Mio. werden der Nutzung entsprechend aufgeteilt:

  • Der Anteil der Feuerwehr (10,75 Millionen Franken) wird mehrheitlich der Spezialfinanzierung (Feuerwehrabgabe) belastet
  • Die Finanzierung des Anteils Zivilschutz erfolgt über den Allgemeinen Haushalt (2,91 Millionen Franken)
  • Die St.Galler Stadtwerke (sgsw) beteiligen sich an den Sanierungskosten für die Untergeschosse (1,16 Millionen Franken)
  • Die restlichen Kosten von 5 Millionen Franken werden aus dem Allgemeinen Haushalt (Investitionsrechnung) finanziert

Per Ende letzten Jahres betrug der Bestand der Spezialfinanzierung rund 8,4 Millionen Franken. Mit der Belastung von 10,75 Millionen Franken resultiert ein Negativsaldo, der einnahmenseitig wieder ins Gleichgewicht zu bringen sein wird. Auf kantonaler Ebene ist die Totalrevision des Feuerschutzgesetzes nach wie vor hängig.

Aufgrund der bestehenden Unklarheiten ist es nach Auffassung des Stadtrats zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um Massnahmen zur langfristigen Finanzierung der Feuerwehr festzulegen.

Zeitplan für die Genehmigung

Die Volksabstimmung zur Erteilung des Ausführungskredits ist vorbehältlich der Genehmigung durch das Stadtparlament auf den 17. November 2019 vorgesehen. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Herbst 2021 geplant, Bezug ist im Sommer 2023.

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