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Dem Oldtimer-Museum in Lömmenschwil fehlt noch eine Halle

Jedes Jahr kommt das Ehepaar Hürlimann aus Freidorf ihrem Traum vom eigenen Oldtimer-Museum in Lömmenschwil näher. Das Fundament steht. Was noch fehlt, ist eine Halle.
Jonas Manser
Peter Hürlimann mit einem blauen Citroën B2 Baujahr 1924. (Bild: Hanspeter Schiess)

Peter Hürlimann mit einem blauen Citroën B2 Baujahr 1924. (Bild: Hanspeter Schiess)

Ein Oldtimer-Museum auf 800 Quadratmetern: An der acht Meter hohen Decke hängen die Flugzeuge, am Boden stehen Rennwagen, Oldtimer sowie Rennboote. In den Vitrinen sind die Modellautos ausgestellt. Eine Cafeteria mit Blick auf den Bodensee. Dieser Wunschtraum vom eigenen Museum des Sammlerpaars Peter und Renate Hürlimann verzögert sich weiterhin. «Wir sind momentan noch auf der Suche nach einem Unternehmen, das uns eine Halle zu fairen Preisen baut», erzählt das Paar.

Sie hätten sich die Suche ein wenig einfacher vorgestellt. Trotzdem nehmen sie sich Zeit, es müsse nicht auf Biegen und Brechen entstehen. «Qualität ist uns wichtig», sagt Peter Hürlimann. Gespart wird auch nicht beim Fleiss: Die meisten Bauarbeiten am Museum übernimmt das Paar selbst, mit Hilfe der drei Söhne und Freunden.

Abteile zu vermieten

Das Fundament des Museums ist bereits fertig und besteht aus vier Abteilen, die sie später vermieten möchten – eine Querfinanzierung für das nicht gewinnorientierte Traumprojekt. «Die Mieter müssen aber zu unserem Museum passen, so dass Synergien genutzt werden können», sagt Peter Hürlimann. Ein Abteil werde schon von zwei Söhnen als Arbeitsort verwendet. Ein weiteres dient den Hürlimanns als vorläufige Lagerhalle.

Ziel sei es, das Museum einige Tage in der Woche zu öffnen, so das Ehepaar. Dabei das Museum als Ausflugsziel für Reisegruppen anzubieten, Führungen durchzuführen, aber auch Ausbildungen und Kurse zu veranstalten.

«Wir können im Moment noch nicht einschätzen, wie viele Leute Interesse am Oldtimer-Museum zeigen werden», sagt Renate Hürlimann. Trotzdem sind sie zuversichtlich: «Das Geschäft mit Oldtimern boomt», sagt Peter Hürlimann. Dies zeige der Besucheranlauf an den Oldtimer-Messen, die sie organisierten.

Plan B: Museum wird zur eigenen Lagerhalle

Sollte das Museum nicht besucht werden, so würden sie das Gebäude zur eigenen Lagerhalle umfunktionieren. Denn den beiden leidenschaftlichen Sammlern fehlt der Platz. 300 Quadratmeter bei ihnen zuhause und weitere Abstellräume bei Freunden oder in einer Scheune reichen dem Paar nicht mehr aus. «Wir werden auch nicht jünger. Wir hatten die Wahl zwischen Ausbau oder Abbau», erzählt Peter Hürlimann. Sie hätten sich für das erstere entschieden.

Vor 39 Jahren hätten sie mit dem Sammeln begonnen. Das erste Auto, das sie gemeinsam restaurierten, war eine BMW Isetta mit Jahrgang 1957. Seither wuchs die Sammlung stetig an. Es kamen Rennboliden, Rennboote, Motorräder und Flugzeuge hinzu. «Mittlerweile haben wir gemeinsam bereits 20 Autos ganz restauriert», erzählt Renate Hürlimann.

Ein Traum auf Umwegen

Nach jahrelangem Suchen fanden Renate und Peter Hürlimann das geeignete Grundstück für ihren Wunschtraum. Noch im Jahr 2017 sollte das Oldtimer-Museum seine Türen öffnen. Nach Verzögerungen erhielt das Ehepaar auch die Baubewilligung, Einsprachen gab es keine. Doch es kamen weitere Komplikationen hinzu: Der Architekt und Peter Hürlimann kämpften mit gesundheitlichen Problemen. Das Projekt schritt trotzdem voran. Was noch fehlt: die eigentliche Halle.

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