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Das Wittenbacher «Arrabiata» bekommt einen singenden Pizzaiolo

Die Pizzeria Arrabbiata in Wittenbach geht Ende April in neue Hände. Mit den neuen Wirten wird es vielleicht bald Blues oder Schlager zur Pizza geben. Die Nachfolgerin ist kein unbekanntes Gesicht.
Jessy Nzuki
Pankraz und Jeannette Kapeller übernehmen die Pizzeria Arrabbiata von Helena und Edi Lazraj (von links). (Bild: Jessy Nzuki)

Pankraz und Jeannette Kapeller übernehmen die Pizzeria Arrabbiata von Helena und Edi Lazraj (von links). (Bild: Jessy Nzuki)

Die Neuen und die Bisherigen – alle vier sitzen an einem Tisch in einer Ecke des «Arrabbiata», der Pizzeria von Edi und Helena Lazraj. Am 24. April übernehmen Jeannette und Pankraz Kapeller das Lokal im Zentrum von Wittenbach. Die Idee dazu kam den beiden Frauen bei der Arbeit.

Seit sechs Jahren ist Jeannette Kapeller in der Pizzeria angestellt.
Das neue Wirtepaar bringt Erfahrung aus dem Gastgewerbe mit. Mit 17 Jahren begann Jeannette Kapeller im Service zu arbeiten; insgesamt hat sie etwa 20 Jahre Erfahrung gesammelt. «Auch mein Mann hat in jungen Jahren in Restaurants gearbeitet», sagt Jeannette Kapeller.

Pizzaiolo und Alleinunterhalter

Der gebürtige Südtiroler hat eine Lehre zum Maurer absolviert und dann in Restaurants und Hotels bedient. Vor 25 Jahren hat er sich mit der Kapeller GmbH selbstständig gemacht. «Ich verkaufe Haushaltgeräte und Kaffee», sagt Pankraz Kapeller. Im Frühling wird er an einer Messe ausstellen, danach reduziert er die Arbeit im eigenen Geschäft wegen der neuen Beschäftigung als Pizzaiolo.

Möglicherweise wird es in der «Arrabbiata» auch Unterhaltungsabende geben, denn der neue Wirt ist auch Alleinunterhalter. Er spiele steirische Harmonika, Bluesharp, Saxofon und Keyboard, doch sein wichtigstes Instrument sei seine Stimme. Er singe Schlager, Blues, Country, Rock – von allem ein bisschen.

Die Pizzeria sollte keine Imbissbude werden

Das Ziel steht für das Wirtepaar Kapeller klar fest: Gute Pizzas für die Gäste. «Die Rezepte geben wir natürlich weiter», sagt Edi Lazraj und lacht. «Vielleicht wird es mal eine verbrannte geben, aber ansonsten bleibt alles gleich», ergänzt Pankraz Kapeller.

Edi und Helena Lazraj ist es wichtig, dass die Pizzeria bestehen bleibt. «Die Gäste sollen die Küche noch kennen, wenn sie vorbeikommen. Es soll keine Imbissbude oder so werden», sagt Helena Lazraj. Die neuen Wirte stimmen zu: «Edi und Helena haben sehr viel aufgebaut. Das wollen wir weiterführen», sagt Pankraz Kapeller.

Die bisherige Speisekarte bleibt und auch die Pizzas für Allergiker wird es weiterhin geben. «Das eine oder andere könnte dazukommen; zum Beispiel Südtiroler Spezialitäten wie Knödel, Kaiserschmarrn und Tiroler Wein», sagt Pankraz Kapeller. Auch eine eigene Pizza wäre möglich, doch wie diese aussehen wird, soll eine Überraschung sein.

Aufhören wegen der Gesundheit

Edi und Helena Lazraj haben das Lokal vor elf Jahren eröffnet. «Wir waren neu hier. Jedes Gesicht, das hereinkam, war ein unbekanntes. Mittlerweile haben wir so viele Freunde hier», sagt Edi Lazraj. Für die beiden sei es schwierig das Restaurant loszulassen. Doch der Wechsel hat einen guten Grund: Edi Lazraj leidet an einer Mehlstauballergie und bei Helena Lazraj wurde eine Glutenallergie diagnostiziert.

Der Wechsel stimmt die Wirte wehmütig. «Jeden Tag kommen Freunde, um sich zu verabschieden», sagt Helena Lazraj. Das Wirtepaar Lazraj bedient die Gäste noch bis zum 5. April. Nach den Betriebsferien vom 6. bis 23. April begrüssen Jeannette und Pankraz Kapeller die Gäste.

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