Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Endlich: Das Wasserspiel in Rorschach ist in Betrieb

Das Wasser der Fontäne schiesst seit heute Freitag wieder in den Himmel hoch. Die Freude ist gross, auch wenn noch nicht alles einwandfrei funktioniert.
Rossella Blattmann
Rorschach hat sein Wahrzeichen zurück: Die Seefontäne läuft wieder. (Bild: Rossella Blattmann)

Rorschach hat sein Wahrzeichen zurück: Die Seefontäne läuft wieder. (Bild: Rossella Blattmann)

Kein Pech. Sondern Glück und Sonnenschein. Seit gestern Freitag, dem Dreizehnten, läuft das Wasserspiel auf dem Bodensee nach über einem Jahr wieder. Nach einer kurzen Rede von Hans Steiner, Betriebsleiter der Technischen Betriebe, und dem Rorschacher Stadtpräsidenten Thomas Müller, spritzte kurz nach 11 Uhr vormittags das Wasser wieder hoch.

Beim anschliessenden Apéro auf der Wiese vor dem Seecafé Arion ist die Erleichterung bei sämtlichen Beteiligten deutlich erkennbar. «Ich bin froh, läuft das Wasserspiel endlich wieder», sagt Steiner. Er sei sehr glücklich, dass man die Eröffnung nicht noch länger habe hinauszögern müssen. Auch Müller zeigt sich erleichtert: «Ein Stück Rorschach funktioniert wieder», sagt er.

Störungen beim Mittelstrahl

Eine Tatsache trübt die Freude: Denn beim Wasserspiel läuft immer noch nicht alles so, wie es sollte. «Gestern und heute Morgen haben wir es getestet», sagt Steiner. Dabei habe man festgestellt, dass der mittlere Wasserstrahl, der eigentlich 25 Meter hochschiessen sollte, nicht richtig funktioniere. Diese Tatsache bestätigt sich bei der offiziellen Inbetriebnahme am Freitag: Es sprudelt zwar Wasser aus der Fontäne heraus. Doch der Wasserstrahl spritzt bei weitem nicht 25 Meter hoch. «Ich vermute, dass ein Plastiksack oder ein anderer Gegenstand eines der Rohre blockiert», sagt Steiner.

Was genau den Wasserfluss verhindere, sei unklar. «Nächste Woche werden Taucher der Ursache der Störung auf den Grund gehen», sagt Steiner. Vermutlich sei während der Lagerung ein fremdes Objekt aus Versehen in eines der Rohre geraten.

Die Stadt musste lange warten

Hans Steiner und Thomas Müller. (Bild: bro)

Hans Steiner und Thomas Müller. (Bild: bro)

Die Rorschacherinnen und Rorschacher mussten lange ohne den Springbrunnen neben der Badhütte auskommen. Die aufwendigen Sanierungs- und Reparaturarbeiten, sowie der hohe Wasserstand des Bodensees und die eisigen Temperaturen im Februar hatten dazu geführt, dass das Wasserspiel über ein Jahr ausser Betrieb war. Die Arbeiten haben schlussendlich rund 400000 Franken gekostet, sagt Steiner.

Das Wasserspiel wird normalerweise am Gründonnerstag in Betrieb genommen. «Zum Glück hat es gerade noch auf die Sommerferien geklappt», sagt Steiner. So können auch die Stadtbewohner, die zu Hause blieben, den Sommer richtig geniessen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.