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WM-Kommentator Mario Gehrer:
«Das Unmittelbare fasziniert mich»

Der Horner Journalist Mario Gehrer kommentierte die Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland für Schweizer Radio und Fernsehen. Seit Dienstag ist er wieder in der Schweiz.
Vivien Huber
Der Horner Mario Gehrer kommentiert während der WM aus Russland. (Bild: Reto Martin)

Der Horner Mario Gehrer kommentiert während der WM aus Russland. (Bild: Reto Martin)

Mario Gehrer, wie sind Sie dazu gekommen, an der WM zu kommentieren?

Ich habe nach der KV-Lehre bei Radio Top als Praktikant und später als Redaktor gearbeitet. Zudem habe ich ein Studium an der FH in Winterthur abgeschlossen und ein Praktikum beim damaligen Schweizer Fernsehen (SF) absolviert. Später trat ich den Stage-Lehrgang bei Schweizer Radio und Fernsehen an. Seit 2010 arbeite ich als Redaktor bei SRF Sport, seit 2015 kommentiere ich Leichtathletikwettkämpfe und Fussballspiele.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten? Was weniger?

Den Live-Moment zu schildern, gibt einen Adrenalinschub. Als Journalist hat man das beim Schreiben nicht. Man hat dafür mehr Zeit, seine Worte sorgfältig zu wählen, was beim Kommentieren nicht der Fall ist. Dieses Unmittelbare fasziniert mich aber sehr. Der Puls erhöht sich natürlich, wenn man kurz vor der Live-Schaltung technische Probleme hat. Es bereitet mir zwar keine Angst, aber es ist auch nicht das, was man sich wünscht. Man muss deshalb sehr flexibel sein, was mir wiederum gefällt. So gibt es nichts an meinem Job, das ich nicht mag.

Gab es einen besonderen Moment an der WM, der Ihnen geblieben ist?

Ja, das absolute Highlight für mich war das Spiel Frankreich gegen Argentinien im Achtelfinale. Ich kommentiere Fussballspiele seit drei Jahren und dieses Spiel war für mich das faszinierendste und emotionalste, das ich je erlebt habe. Das war einer der schönsten Momente für mich.

Wie hat es Ihnen in Russland gefallen?

Ich hatte nicht viel Zeit, Russland zu erkunden, da wir Kommentatoren immer von einem Spiel zum anderen unterwegs waren. Da wir dadurch aber sehr viel und oft weite Distanzen geflogen sind, habe ich Russland überwiegend aus dem Flugzeug erlebt. Am meisten beeindruckt hat mich die Wolga. Noch nie habe ich einen so grossen Fluss gesehen.

Würden Sie die WM wieder kommentieren?

Obwohl die vielen Flüge strapaziös waren, hat es Spass gemacht. Die Arbeit bei der WM war ein tolles Erlebnis.

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