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Das St.Galler Fest soll auch Familien anziehen

Am Wochenende findet das Stadtfest statt. Es gibt diverse Neuerungen im Programm.
Miguel Lo Bartolo
Das St.Galler Fest wird am Wochenende wieder Volksmassen in die Altstadt ziehen. (Bild: Michel Canonica)

Das St.Galler Fest wird am Wochenende wieder Volksmassen in die Altstadt ziehen. (Bild: Michel Canonica)

Bei etlichen Städterinnen und Städtern hat das St.Galler Fest den Ruf einer üblen Freiluft-Bierschwemme. Mit Neuerungen will das Organisationskomitee die Veranstaltung jetzt neu beleben und auch für Familien attraktiver machen. Zudem wurden das Logo und auch die Homepage des Stadtfestes überarbeitet.

Am Freitag, 17 Uhr, nehmen die Beizen im Festareal in der St.Galler Altstadt den Betrieb auf. Um 19 Uhr startet die Unterhaltung mit Livemusik und DJs. Festpräsident Bruno Bischof kündigt einen Anlass mit vielfältigem Angebot, eine Veranstaltung «für Jung und Alt» an. Immerhin: Das Festwetter scheint dieses Jahr zu stimmen. Besucher und Veranstalter dürfen sich gemäss Meteo Schweiz an beiden Tagen auf trockenes, warmes Wetter freuen.

Die bekannten Attraktionen wie der Fassanstich, mit dem das Fest am Freitag eröffnet wird, Auftrittsmöglichkeiten für regionale Bands und der Jasscup mit TV-Jass-Ikone Monika Fasnacht am Samstag im Waaghaus bleibe im Programm. Neu wird beim diesjährigen St.Galler Fest am Samstag ein Orientierungslauf für Kinder geboten. Erstmalig gibt es auch die sogenannte Vereinsmeile sowie das vom Digital Sports Hub Switzerland (DSHS) organisierte «virtuelle Völkerball» (siehe Zweittext).

Das neue Gesicht des St.Galler Festes

Bischof will Besucherinnen und Besuchern am Samstag ein möglichst breites Angebot an Tagesaktivitäten bieten. Ob sich durch die vermehrte Anwesenheit von Familien mit Kindern die Zecherei in den Abend hinein verschieben lässt, ist für ihn offen. «Vor allem der Samstag ist als Ausgehabend bekannt. Aber auch das gehört zum St.Galler Fest.» Durch die ergriffenen Massnahmen solle das Stadtfest künftig wieder vermehrt als Kulturanlass wahrgenommen werden, und nicht weiter als «Outdoordisco» missverstanden werden.

Vereinsmeile ersetzt vorläufig die Gastgemeinde

In den vergangenen Jahren wurde das Konzept einer Gastgemeinde am St.Galler Fest umgesetzt. Ziel war es, das Fest mit städte- oder gemeindetypischen Eigenheiten in den Bereichen Unterhaltung und Kulinarik zu bereichern. Letztes Jahr hatte die Stadt Wil das Vergnügen.

Durch die zahlreichen Neuerungen im diesjährigen Programm bestand gemäss Bischof ein «Angebotsüberfluss». Deshalb wird die Gastgemeinde dieses Jahr von der Vereinsmeile abgelöst. Diese ist durch die Zusammenarbeit mit der städtischen IG Sport entstanden und wird – entgegen anfänglicher Erwartungen des OK – fast ausschliesslich durch Sportvereine bestritten. Seitens des OK bestehe aber das Interesse, die Gastgemeinde in einer künftigen Ausgabe des Stadtfestes wieder ins Programm zu integrieren.

Sicherheit und Organisation

Wie in der Vergangenheit wird die Stadtpolizei gemäss Sprecher Dionys Widmer am Fest Präsenz markieren. Sanität und Feuerwehr werden ebenfalls vor Ort sein. Vorsichtshalber würden neuralgische Eingänge ins Festgelände durch Strassensperren blockiert. Zwischen Schiebenertor und Brühltor ist die Innenstadt von Freitagmittag bis Sonntag, 5 Uhr, für den Individualverkehr gesperrt.

Es ist mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen, weshalb die Polizei den Besucherinnen und Besuchern die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nahelegt. Dieser Empfehlung schliesst sich Bruno Bischof an: «Erstens ist die Parkplatzsituation während des Festes am Freitag und Samstag unvorteilhaft. Zweitens können die Besucher den Anlass ohne Auto stressfrei geniessen.»

Erstmals eine E-Sports-Meisterschaft am Stadtfest

Elektronische Sportarten oder E-Sports werden immer beliebter. Sei es in Form von Videospiel-Turnieren oder der in jüngster Vergangenheit entwickelten Produkte der virtuellen oder erweiterten Realität.
Am diesjährigen St.Galler Fest findet auf dem Gallusplatz erstmals eine Meisterschaft in einem physischen E-Sport statt. Dabei treten Dreierteams gegeneinander an. Es handelt sich um «virtuelles Völkerball», bei dem sich die Kontrahenten mit Brillen ausrüsten, durch die sie eine Realität sehen, die durch bestimmte Funktionen erweitert wurde. Dazu gehört die Anzeige der Trefferzahlen, die beim Gegner gelandet wurden sowie Hinweise zum Punktestand und zur Spieldauer. Das Projekt wird vom Digital Sports Hub Switzerland, vom Verein «IT rockt!» und von Epikk organisiert. Ihr Ziel ist es, die Region St.Gallen-Bodensee zum führenden Standort für «Digital Sports» zu machen.

Hinweis: www.sgfest.ch

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