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Das Sprungbrett-Festival: Am «Musig uf de Gass» spielen 20 aufstrebende Ostschweizer Bands

Morgen Samstag treten 20 Ostschweizer Bands auf sechs Bühnen am «Musig uf de Gass» auf. Im Scheinwerferlicht stehen vor allem junge, aufstrebende Acts.
Luca Ghiselli
Elio Ricca feiert dieses Jahr ein Comeback auf der «Musig uf de Gass»-Bühne. (Bild: Peer Füglistaller - 6. Juni 2015)

Elio Ricca feiert dieses Jahr ein Comeback auf der «Musig uf de Gass»-Bühne. (Bild: Peer Füglistaller - 6. Juni 2015)

Sexy Soul, wummernde Bässe, funkiger Hip-Hop: Die musikalische Vielfalt ist am diesjährigen «Musig uf de Gass» gross wie eh und je. Morgen Samstag steigt das Festival in der St. Galler Innenstadt und läutet damit traditionell den Countdown zum Open Air St. Gallen ein.

Der Auftakt erfolgt um 17.30 Uhr auf der Bühne in der Marktgasse: Das Duo Both eröffnet die 31. Ausgabe von «Musig uf de Gass» mit seinen Rocksongs und Balladen. Im Anschluss spielen Mr. Leader, Nøø und Barefoot To The Moon. Weil auf der Freilicht-Bühne um 23 Uhr Schluss sein muss, verlagert sich das Festival danach in die Clubs. Flon, Kugl und Oya sind genauso Schauplätze von Konzerten wie Palace und Grabenhalle. Ziel des «Musig auf de Gass» – quasi ein Vorab-Festival des Open Airs St. Gallen – ist es, dem regionalen Musikschaffen eine Plattform zu geben. «Gemeinsam mit der Startrampe am Open-Air-Donnerstag haben wir so eine Möglichkeit geschaffen, damit sich junge, aufstrebende Acts einer breiten Öffentlichkeit präsentieren», sagt Fabienne Wolfschläger von der Veranstaltungsagentur Incognito, die für die Organisation des Festivals zuständig ist.

Während die Startrampe eher für bereits etabliertere und bekanntere Acts gedacht ist, die bereits einmal am «Musig uf de Gass» aufgetreten sind, ist Letzteres ein Sprungbrett auf die noch grössere Bühne. Bands, die am «Musig uf de Gass» auftreten wollen, können sich bewerben. «Der Andrang ist jeweils gross», sagt Wolfschläger. Man könne jeweils nie alle Bewerbungen berücksichtigen. Ein Indikator dafür, dass die Musikszene in der Ostschweiz keine Nachwuchssorgen hat.

Auch Bekannte unter den Newcomern

Einige der Bands auf dem Line-Up kennt man bereits. Den Churer Kaufmann zum Beispiel, der mit seinem Singer/Songwriter-Soloprojekt die letztjährige Ausgabe des Bandwettbewerbs «bandXost» für sich entschied. Oder das Duo Ray Drma: Die beiden Musiker mit Ostschweizer Wurzeln mischen seit ihrer Gründung mit gefühlvollem Soul, innovativem Songwriting und treibenden Rhythmen die Zürcher Musikszene auf. Sowohl Kaufmann als auch Ray Drma treten nicht nur am «Musig uf de Gass», sondern auch auf der Startrampe am Open Air auf.

Auch Elio Ricca dürfte Liebhabern von knackigen Gitarren-Riffs und wuchtigen Drums seit seinem «bandXost»-Sieg vor knapp vier Jahren ein Begriff sein. Und unter dem Namen Yes I’m Very Tired Now tritt mit Marc Frischknecht ein St. Galler Musiker auf, der mit seinem skandinavisch angehauchten Indie-Pop auch schon die grosse Sternenbühne im Sittertobel bespielt hat. Den Abschluss in der Marktgasse machen ebenfalls alte Bekannte. Di Üblichä Verdächtigä, kurz D.Ü.V, bringen mit funkigen Beats und sozialkritischen Texten auf Französisch und Mundart das Publikum zum Tanzen und Nachdenken.

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