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Das Schaulaufen der kantonalen Turnelite im Athletik-Zentrum

Mit der Turnshow im Athletik-Zentrum feiert der St. Galler Turnverband morgen Samstag seinen 30. Geburtstag. Neben Pablo Brägger zeigen 350 Talente aus dem ganzen Kanton ihr Können.
Christoph Renn
Alle fünf Jahre findet die St. Galler Turnshow statt, zum dritten Mal im Athletik-Zentrum. (Bild: Michel Canonica (26. August 2013))

Alle fünf Jahre findet die St. Galler Turnshow statt, zum dritten Mal im Athletik-Zentrum. (Bild: Michel Canonica (26. August 2013))

Geräteturnen, Akrobatik, Bodenturnen, Gymnastik, Tanz und Teamaerobic: Morgen Samstag treffen sich die besten Turnerinnen und Turner des Kantons St. Gallen zur grossen Turnshow, die nur alle fünf Jahre stattfindet. Wie schon 2008 und 2013 zeigen die Athleten im Athletik-Zentrum in St. Gallen ihr Können.

Die Organisatoren um Dominik Meli, Vereinspräsident TV St. Gallen-Ost, und Christoph Grontzki, OK-Präsident, präsentieren einen Einblick in den Turnsport. Die erfolgreichsten Athleten des Kantons zeigen ihre Programme. «Das ist mit ein Grund, dass ausser den Cheerleaders des FC St. Gallen keine städtischen Vereine auftreten, auch wenn der Wettkampfgedanke an diesem Anlass keine Rolle spielt», sagt Dominik Meli. Zwar gebe es auch in der Stadt Sportlerinnen und Sportler, die mit der nationalen Spitze mithalten können – doch eher in der Leichtathletik. Und diese Disziplinen eigneten sich nicht gut für die Turnshow.

Verletzungsgeplagte Spitzenturner

An der dritten Turnshow in Folge in der Kantonshauptstadt werden rund 350 Talente auf der Bühne stehen. «Hinzu kommen nochmals so viele Helferinnen und Helfer», sagt Meli. So treten die Turnerinnen des regionalen Leistungszentrums der Rhythmischen Gymnastik Ostschweiz auf, die schon diverse Podestplätze an Schweizer Meisterschaften gewonnen haben. Zudem schickt das Trainingszentrum Fürstenland Frauen (TZFF) eine Delegation nach St. Gallen.

Auch die erfolgreichste Schweizer Turnerin, die Gossauer Olympiamedaillen-Gewinnerin Giulia Steingruber ist am Samstag in der Halle. Sie hat ihre Karriere im TZFF gestartet. «Leider kann sie verletzungsbedingt nicht turnen», sagt Meli. Für eine Autogrammstunde reiche es jedoch allemal.

Dafür zeigt ein anderer Schweizer Spitzenturner sein Können ai einer seiner Paradedisziplin: «Bis vor kurzem wussten wir nicht, ob Pablo Brägger fit genug sein wird», sagt Meli. Doch der Olympia-, WM- und EM-Teilnehmer habe vor kurzem zugesagt, dass er eine Barrenübung zeigt.

Zwei Gastvereine treten auf

An diesem Samstag erwarten die Organisatoren rund 1000 Zuschauer im Athletik-Zentrum. So viele sind es laut Meli in den vergangenen Jahren an den Turnshows jeweils gewesen. Wegen dieses Publikumsandrangs sei das Athletik-Zentrum der perfekte Austragungsort. «Zudem macht es Sinn, dass die kantonale Turnshow in der Hauptstadt stattfindet», ergänzt er. Doch das war nicht immer so. Die Show wurde auch schon in Bütschwil oder Rapperswil aufgeführt.

Nicht nur der Standort ist derselbe, die Organisatoren haben auch wieder Gastvereine eingeladen. «Die Trampolin-Schweizer-Meister vom TV Rüti aus Zürich zeigen ihr Programm und auch die besten Schweizer Senioren im Gymnastik Kleinfeld vom TV Stein AR turnen.» Zusätzlich werden neben vielen anderen auch Akro Gossau und die Majoretten der Knabenmusik dabei sein.

Insgesamt warten auf die Zuschauerinnen und Zuschauer 18 verschiedene Vorführungen. Durch den Abend führt Radio FM1-Moderator Yves Keller, besser bekannt als «dä Cheller». Die Turnshow im Athletik Zentrum beginnt um 18.30 Uhr mit einem Nachtessen. Auf dem Menü steht «Ghackets und Hörnli mit Öpfelmues». Das zweieinhalbstündige Programm startet um 20 Uhr.

Der grösste Sportverband des Kantons

Heute gehören dem grössten Sportverband des Kantons, der in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert, etwa 180 Vereine und rund 26000 Turnerinnen und Turner an. «Die Mitgliederzahl steigt immer weiter», sagt Meli. Den Grund für den Anstieg sieht er darin, dass es für Einzel- und Teamsportler jeder Stärkeklasse und jeden Alters ein Angebot gibt. Und natürlich hätten auch die erfolgreichen Spitzenturner einen Einfluss auf die positive Entwicklung.

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