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Das neu umgebaute Seerestaurant in Rorschach setzt auf seinen Trumpf: Die Aussicht

Das Seerestaurant in Rorschach hat renoviert. Ab jetzt müssen die Gäste die Treppe in den ersten Stock nehmen. Eine Anstrengung, die sich lohnt, wie der Pächter verspricht.
Martin Rechsteiner
Pächter Zeki Ok zeigt stolz die Aussicht auf dem Balkon im ersten Stock des Seerestaurants. Mannshohe, vasenförmige Lampen sollen bei Dunkelheit für ein gemütliches Ambiente sorgen. (Bild: Martin Rechsteiner)

Pächter Zeki Ok zeigt stolz die Aussicht auf dem Balkon im ersten Stock des Seerestaurants. Mannshohe, vasenförmige Lampen sollen bei Dunkelheit für ein gemütliches Ambiente sorgen. (Bild: Martin Rechsteiner)

«Ehrlich gesagt hat mir das jahrelang Bauchschmerzen bereitet», sagt Zeki Ok. Der Pächter des Seerestaurants steht auf dem renovierten Balkon im ersten Stock und schaut mit zusammengekniffenen Augen über die Brüstung. Unter ihm breitet sich der See aus wie ein blaues, samtenes Tuch an diesem sonnigen und windlosen Frühlingsnachmittag.

«Der erste Stock unseres Restaurants erlaubt eine einmalige Aussicht. Er ist das Filetstück unseres Restaurants, wenn man so will.» Und trotzdem hätten die Gäste bis anhin kaum Zutritt gehabt. «Das Restaurant lag unten, der obere Stock stand nur für Bankette und Hochzeiten zur Verfügung.» Das ändere sich jetzt endlich.

Gegessen wird jetzt oben

Vom Oktober bis jetzt hat das Seerestaurant kräftig umgebaut. An vereinzelten Orten hängen noch Kabel aus der Decke. Arbeiter sind gerade dabei, die Anschlüsse an der Bar im ersten Stock zu verlegen. Bereits stehen erste Deko-Objekte wie Modellschiffe oder grosse, vasenartige Lampen in den Räumen und auf dem Balkon. «Am ersten April eröffnen wir mit einem neuen Konzept», sagt Ok, der das Seerestaurant seit acht Jahren pachtet.

Das Speiserestaurant liegt nun im oberen Stock. 120 Plätze bietet es im Inneren und weitere 120 auf dem Balkon mit Seesicht, der aussen um das Gebäude verläuft. «Wir werden uns auf saisonale Fischgerichte spezialisieren», sagt Ok. Vorwiegend Süsswasserfische sollen es sein, wenn möglich aus dem Bodensee.

«Zwischendurch werden wir Themenwochen veranstalten, da gibt es Indisch oder Mexikanisch. Zudem stellen wir bei schönem Wetter einen Grill auf dem Balkon auf.»

Im Erdgeschoss, wo früher das Restaurant lag, soll sich ab jetzt Lounge-Stimmung ausbreiten. «Hier bedienen wir Gäste mit Apéros, Drinks und Desserts». Entsprechend hat sich die Einrichtung verändert. Im Gebäudeteil auf der Seeseite stehen jetzt tiefe Tische und stoffbezogene Bänke und Sessel.

Gäste nicht mehr gemischt

«Dieses Konzept bringt Ordnung in das Restaurant und die anliegende Buddha Lounge», sagt Ok. Denn zuvor hätten sich oft Gäste, die zum Essen kamen mit jenen, die nur auf Getränke aus waren gemischt. «Die saubere Trennung nach Stockwerken macht die Abläufe für uns einfacher und ist für die Gäste um einiges angenehmer.»

Das Restaurant wird auch künftig dienstags und mittwochs geschlossen sein. «An den restlichen Tagen haben wir neu bis 23 Uhr geöffnet. Denn uns ist aufgefallen, dass Gäste immer später abends kommen.» Und am Sonntag will Ok durchgehend Menüs à la Carte anbieten. Für Hochzeiten und Anlässe soll das Lokal nach wie vor zur Verfügung stehen. «Dafür haben wir den ehemaligen Jazzkeller umgebaut», sagt Ok. Das Seerestaurant soll weiterhin als Veranstaltungsort gelten, betont er.

Grosser Gastro-Komplex

Inklusive Innen- und Aussenplätze, Bankett-Keller und Buddha-Lounge umfasst der Komplex 1700 Plätze. Damit bleibt die Institution Seerestaurant eine der grössten ihrer Art am Bodensee. Wie viel der Umbau des Gebäudes genau gekostet hat, will Pächter Ok nicht verraten. «Aber es war genug», sagt er mit einem Augenzwinkern.

Nach wie vor seien das Restaurant und die Lounge ein bekannter Treffpunkt in der Region und auch drüber hinaus. «Wir haben regelmässig Gäste aus Basel, Luzern, München oder Stuttgart», sagt Ok. Die Buddha-Lounge hat vergangenes Jahr als einer von acht Betrieben in der Ostschweiz die Publikumsauszeichnung «Best of Swiss Gastro» erhalten.

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