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Das St.Galler Museumsquartier gibt nicht auf - das Wiesli soll nicht bebaut werden

Anwohner des Museumsquartiers verhandeln mit der St.Galler Pensionskasse über «ihr» Wiesli. Ein Ende ist in Sicht.
Marlen Hämmerli
Die St.Galler Pensionskasse möchte auf dem Wiesli im Museumsquartier Wohnungen bauen. (Bild Michel Canonica und Benjamin Manser)

Die St.Galler Pensionskasse möchte auf dem Wiesli im Museumsquartier Wohnungen bauen. (Bild Michel Canonica und Benjamin Manser)

Das Museumsquartier unternimmt alles, um «sein» Wiesli zu retten. Denn die Zukunft der Wiese zwischen Notker- und Museumsstrasse ist ungewiss. Die St.Galler Pensionskasse möchte auf dem Grundstück, das ihr gehört, Wohnungen bauen. Damit würde das Quartier sein Herz verlieren – das wurde an der Hauptversammlung der IG Museumsquartier deutlich.

Das Wiesli war am Dienstagabend bei jedem länger diskutierten Traktandum Thema. So auch beim Punkt Jahresbericht und zwar nicht nur, weil die Anwohner auf dem Wiesli Feste feiern und es im Frühling und Herbst aufräumen. Vorstandsmitglied Till Bannwart berichtete, die Arbeitsgruppe Pro Wiesli suche mit Stadt und Pensionskasse nach einer Lösung. Man habe aber Stillschweigen vereinbart, so lange die Gespräche liefen. Hier knüpfte Gregor Geisser an, der den Vorstand in der Arbeitsgruppe vertritt.

«Wir befinden uns mitten in Verhandlungen.»

Ende Mai finde nochmals ein Treffen statt und für den 12. Juni sei eine Vollversammlung angesetzt. «Ich weiss, ich sage es jedes Mal, aber diese Versammlung ist wirklich wichtig.» Und Till Bannwart fügte an: «Wir werden Entscheidungen mit Tragweite zu fällen haben.»

IG tritt den Vereinigten Quartiervereinen bei

Die IG Museumsquartier hat vergangenes Jahr einen Verlust geschrieben. Zwar nahm sie 3840 Franken an Mitgliederbeiträgen ein. Da der Aufwand aber 4715 Franken betrug, entstand ein Minus von 875 Franken.

Schliesslich stellte der Vorstand unter Varia den Antrag, den Vereinigten Quartiervereinen beizutreten. Zwar bemängelten einige der Anwesenden, Varia sei nicht das Traktandum für eine solche Abstimmung. Nach längerer Diskussion wurde aber doch abgestimmt und der Beitritt genehmigt. «Wir wollen uns innerhalb der Stadt besser mit den anderen Quartiervereinen vernetzten», hatte Bannwart zuvor argumentiert und Geisser hatte angefügt, durch den Beitritt könne die IG auf Augenhöhe mit anderen Quartiervereinen verhandeln, etwa wenn es um den geplanten Campus Platztor der HSG gehe.

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