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St.Galler Stadtpolizei zur Autobahnsanierung: «Es ergibt keinen Sinn, durch die Stadt auszuweichen»

Die Stadt St.Gallen wird die Totalsanierung der Autobahn zu spüren bekommen. Einige Autofahrer werden mit Sicherheit versuchen, den Baustellen über die städtischen Strassen ausweichen. Nach Meinung der Polizei werden das nur wenige sein. Anders sieht es aus, wenn es auf der Autobahn wegen Baustellen zu Unfällen kommen sollte.
Marion Loher
Während der Autobahn-Sanierung dürfte es in der Stadt zum einen oder anderen Stau kommen wie hier in Bruggen. (Bild: Ralph Ribi)

Während der Autobahn-Sanierung dürfte es in der Stadt zum einen oder anderen Stau kommen wie hier in Bruggen. (Bild: Ralph Ribi)

Die Totalsanierung der Stadtautobahn steht bevor. Um die Gefahr von Unfällen so gering wie möglich zu halten, verstärkt die Kantonspolizei St.Gallen die Radarkontrollen. Welche Massnahmen die Stadtpolizei plant, sagt Roman Kohler, Leiter Kommunikation, im Interview.

Die Vorarbeiten für die Totalsanierung der Stadtautobahn laufen seit einem halben Jahr. Gibt es bereits Auswirkungen auf den städtischen Verkehr?

Zurzeit wird auf der Stadtautobahn erst in kleinem Ausmass gebaut und deshalb sind auch noch keine Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt spürbar.

Während der Erneuerung rechnet die Kantonspolizei mit mehr Unfällen. Wird diese Zahl auf Stadtgebiet ebenfalls zunehmen?

Bei Unfällen auf der Stadtautobahn verlagert sich der Verkehr schnell auf die Strassen der Stadt. Diese Verlagerung führt zu stockendem Verkehr oder zu Stau. Die Geschwindigkeiten im städtischen Verkehr sind daher tief. Möglich ist allerdings, dass es zu mehr Auffahrkollisionen kommt.

Wie bereitet sich die Stadtpolizei auf die Bauarbeiten auf der Stadtautobahn vor?

Die Stadtpolizei ist in Kontakt mit der Kantonspolizei und dem Astra. Damit können negative Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Verkehr in der Stadt frühzeitig erkannt und Massnahmen ergriffen werden. Für Rettungskräfte wurden beispielsweise schon lange vor der Sanierung Notfallkonzepte ausgearbeitet.

Einige Autofahrer werden den vielen Baustellen über die Strassen durch die Stadt ausweichen. Welche Massnahmen hat die Stadtpolizei geplant, um hier Unfälle und Stau zu verhindern?

Roman Kohler, Leiter Kommunikation Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: pd)

Roman Kohler, Leiter Kommunikation Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: pd)

Erfahrungsgemäss fliesst der Verkehr auf der Stadtautobahn bei Tempo 80 flüssig. Daher ergibt es keinen Sinn, durch die Stadt auszuweichen. Da würde man sicherlich viel mehr Zeit verlieren. Bei einem Stau innerhalb der Stadt werden meistens Verzweigungen verstopft und damit wird der gesamte Verkehr, also auch der öffentliche Verkehr, behindert. Darauf wird die Stadtpolizei ein besonderes Augenmerk richten und versuchen, die Verzweigungen frei zu halten.

Sind Radarkontrollen Thema?

Bei einer städtischen Ausweichroute ist das Tempo weniger das Problem. Natürlich finden aber nach wie vor Geschwindigkeitskontrollen auf Stadtgebiet statt.

Im Frühling und Herbst sind parallel zu den Vorarbeiten nächtliche Tunnelreinigungen geplant. Dafür wird der Autobahnverkehr nachts durch die Stadt geleitet. Mit welchen Folgen?

Es gibt sicherlich mehr Verkehr.Dieser Zusatzverkehr bringt aber nur geringe Behinderungen mit sich. Dies haben nächtliche Sperrungen von Autobahnabschnitten in den vergangenen Monaten gezeigt. Nach Möglichkeit wird der Verkehr bei den Tunnelreinigungen durch die andere Röhre geleitet. Es ist jedoch gut möglich, dass wegen der Baustellen einzelne Tunnel-Ein- und Ausfahrten gesperrt sind.

Eine Herausforderung dürfte auch die Dauer der Sanierung sein: Der Abschluss ist erst für 2027 vorgesehen.

Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Die Stadt wird die zusätzliche Verkehrsbelastung zu spüren bekommen. Autofahrer werden mehr Zeit einplanen und mit mehr Behinderungen rechnen müssen. Die Stadtpolizei wird ihr Möglichstes tun, um diese Behinderungen so gering wie möglich zu halten.

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