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Das Kranfundament an der Berneggstrasse darf noch bleiben

Zwei Betonelemente an der Berneggstrasse sind immer wieder Anlass für Fragen. In der Antwort spielen ein Bauprojekt und Einsprachen dagegen die Hauptrollen.
Reto Voneschen
Die rätselhaften Betonblöcke an der Berneggstrasse. (Bild: Reto Voneschen, 13. November 2018)

Die rätselhaften Betonblöcke an der Berneggstrasse. (Bild: Reto Voneschen, 13. November 2018)

Die beiden Betonelemente an der Berneggstrasse fallen Passantinnen und Passanten immer wieder auf. Sie waren schon im Herbst Gegenstand von Fragen im Stadtmelder, der virtuellen Klagemauer der St. Galler Stadtverwaltung. Dieser Tage meldete sich ein Velofahrer direkt bei der «Tagblatt»-Stadtredaktion und regte an, diese solle doch einmal recherchieren, was hier baulich vorbereitet werde, respektive was da seit Monaten im Weg stehe.

Gegen Bauprojekt sind Einsprachen hängig

Eine Antwort ist rasch gefunden. Der für den städtischen Tiefbau verantwortliche Stadtingenieur Beat Rietmann hat sie. Bei den beiden Betonblöcken handelt es sich um Kranfundamente. Sie wurden für die Sanierung des darunter liegenden Hauses Mühlensteg 10/10A in die Strasse eingelassen. Der Hausumbau ist schon einige Zeit abgeschlossen, der Baukran entsprechend abgeräumt, seine Fundamente stehen aber immer noch unterhalb der Felsenbrücke in der Bernegg­strasse. Auch das lässt sich leicht erklären: In die Lücke zwischen den Liegenschaften Mühlensteg 6 und 10 will ein Bauherr einen Neubau, das künftige Haus Mühlensteg 8, stellen. Gegen dieses Vorhaben sind aber Einsprachen aus der Nachbarschaft hängig. Kritisiert wird, dass der Neubau die von diesem Abschnitt der Berneggstrasse ziemlich einmalige Sicht auf die Dachlandschaft des Weltkulturerbes verstelle.

Die Entwicklung beobachten

Angesichts des Einspracheverfahrens ist offen, ob am Mühlensteg 8 bald einmal gebaut werden kann oder nicht. Da der Einbau des Kranfundaments in die Strasse aufwendig und teuer sei, habe die Stadt entschieden, dass die Betonblöcke vorläufig stehen bleiben dürften, erklärt Stadtingenieur Beat Rietmann. Es habe ja keinen Sinn gemacht, die Fundamente 2018 abzubrechen zu lassen, um sie allenfalls bereits im laufenden Jahr wieder aufzustellen. Selbstverständlich beobachte man die Entwicklung. Wenn sich dann zeige, dass sich das Verfahren massiv in die Länge ziehe, werde man die Situation neu beurteilen müssen. Das werde voraussichtlich im kommenden Frühling oder Frühsommer der Fall sein.

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