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Das grosse Föbü-Rätsel II: Nur noch Hörnli mit Tofu für die Födlebürger?

Wer muss am Samstag, 20 Uhr, vor die Konfettikanone zu Füssen von Stadtvater Vadian? Wem wird dann der letzte Rest Födlebürger aus dem Leib geschossen, auf dass er zum Ehren-Födlebürger aufsteige? Das Rätselraten geht weiter.
Reto Voneschen
Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann im Konfettiregen. Basis für das alljährliche Rätselraten nach dem neuen Ehren-Födlebürger ist jeweils ein Text mit biografischen Hinweisen aus der Feder der ehemaligen «Tagblatt»-Journalistin. (Bild: Michel Canonica - 1. März 2014)

Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann im Konfettiregen. Basis für das alljährliche Rätselraten nach dem neuen Ehren-Födlebürger ist jeweils ein Text mit biografischen Hinweisen aus der Feder der ehemaligen «Tagblatt»-Journalistin. (Bild: Michel Canonica - 1. März 2014)

Ausgangsbasis ist der Text mit biografischen Angaben zum neuen Föbü – ja, es ist ein Mann – von Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann. Daraus wissen wir: Der Neue übt ein Handwerk aus, das mit Lebensmitteln zu tun hat. Er ist ein begeisterter Fussballer und Koch, aber kein Meister in beiden Disziplinen. Er isst gerne. Ein Koch oder Bäcker ist er aber eher nicht – obwohl würdige Kandidaten aus diesen Berufen sehr wohl vorhanden wären.

In Diskussionen mit Fasnächtlern ist immer wieder ein Name zu hören, und zwar derjenige von Olma-Direktor und CVP-Nationalrat Nicolo Paganini. Natürlich, sein Kampf gegen die Wildpinkler im Umfeld von Olma und Offa dürfte man durchaus einmal fasnächtlich würdigen. Oder auch die Tatsache, dass er einen weiteren Teil der Stadtautobahn unter die Erde bringen will. Nur, Paganini ist kein Handwerker, sondern ein Studierter. Und Lebensmittel? Zudem sieht der Olma-Direktor von seinem Wohnort am Abtwiler Sonnenberg zwar sehr viel, aber nicht auf einen schönen Familiengarten, wie das gemäss Rätseltext der neue Föbü tut.

Ein Wurstliebhaber? Ein Veganer?

Also zurück: Handwerk, Essen, St.Gallen. Geht’s beim neuen Ehren-Födlebürger etwa gar um die Wurst? Nun, da gab’s natürlich einen, der in den vergangenen Jahren die Bratwurst immer wieder einmal in die Schlagzeilen hievte, nämlich Oscar Peter, der Inhaber der Metzgerei Schmid. 2017 sorgte er mit der Vergabe einer Wurstlizenz an die Migros-Tochter Mérat für die schweizweite Verbreitung der St.Galler Bratwurst. Und 2018 wurden Lobgesänge angestimmt, dass dank einem Stand von Schmid am modernisierten Hauptbahnhof die St.Galler Wurst endlich auch dort angekommen sei.

Und wenn das mit der Metzgerei eine falsche Fährte der Föbüs ist? Vielleicht, so wurde am Stammtisch vermutet, geht’s nicht um Fleisch, sondern ums Gegenteil. Und die Veganer haben unter von Renato Werndli 2018 die Stadt ja auch schön aufgemischt. Fasnächtler halten das für unwahrscheinlich: Sie gehen davon aus, dass Föbü-Kanzler Michael Hüppi nicht wirklich begeistert wäre, wenn es am Samstag nach dem Verschuss statt den traditionellen Hörnli mit Gehacktem Hörnli mit Tofu gäbe.

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