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Wasser auf dem Waldkircher Golfplatz: Das Green bleibt trotz der Dürre grün

Trotz der anhaltenden Dürre präsentiert sich der Golfplatz Waldkirch grösstenteils grün. Bewässert wird er zu 100 Prozent mit Regenwasser aus den golfplatzeigenen Weihern.
Marco Cappellari
Das Wasser in den Teichen reicht noch für zwei Wochen. (Bild: pd)

Das Wasser in den Teichen reicht noch für zwei Wochen. (Bild: pd)

Die anhaltende Trockenperiode macht zurzeit vielerorts zu schaffen. So auch auf dem Golfplatz Waldkirch. Trotz fehlender Niederschläge lässt sich der Platz aber nach wie vor problemlos bespielen. Einzig ein paar braune Stellen deuten die besonderen Umstände an. «Dank unserer Weiher können wir den Platz zu 100 Prozent mit Regenwasser bewässern», sagt Michael Schinnenburg, Head-Greenkeeper des Platzes. Als solcher ist er für die Instandhaltung des Golfplatzes verantwortlich.

Kaum Auswirkungen auf Spielbetrieb

«Es werden aber nur die wichtigsten Flächen bewässert: Die Stellen, die sehr teuer zu reparieren wären», sagt Schinnenburg. So werden momentan nur die Greens bewässert, das ist die Rasenfläche um das Loch. Ausserdem findet die Bewässerung immer in der Nacht statt. Damit wird übermässiger Verdunstung vorgebeugt. Die Fairways, die Flächen zwischen Abschlag und Green, werden nicht mehr bewässert. Auch das Tee – der Abschlag – muss momentan mit weniger Bewässerung auskommen, und hat deshalb teilweise braune Stellen und Risse. Dies hat zur Folge, dass die Golfer den Ball beim Spielen besserlegen dürfen: Ist der Abschlagspunkt zu sehr beschädigt, können die Spieler den Ball im Umkreis einer Schlägerlänge neu positionieren. «Abgesehen davon hat die Trockenheit keine Auswirkungen auf den Spielbetrieb», sagt Schinnenburg.

Millimeter machen den Unterschied

Beim Golfen muss der Rasen exakte Anforderungen erfüllen. So wird das Fairway auf zwölf Millimeter, das Tee normalerweise auf zehn, und das Green auf drei Millimeter gemäht. «Zurzeit mähen wir die Greens auf vier Millimeter.» Ein kleiner Unterschied, der grosse Auswirkungen hat. «Je höher das Gras steht, desto besser kann der Boden die Feuchtigkeit speichern», erklärt Schinnenburg. Zu hoch darf der Rasen aber nicht gemäht werden. «Ansonsten läuft der Ball schlechter. Dies würde das Bespielen erschweren.»

Auf dem Golfplatz Waldkirch gibt es zwei künstliche und mehrere natürliche Weiher. Aus den Kunstweiher wird aktuell das Wasser für die Bewässerungen bezogen. «Die künstlichen Teiche dürfen wir komplett leeren. Bei den natürlichen dürfen wir den Wasserspiegel aus ökologischen Gründen nur um 30 Zentimeter senken.» Angst, dass das Wasser ausgehen könnte, hat Schinnenburg nicht. «Die Reserven reichen noch mindestens zwei Wochen. Bis dahin wird es hoffentlich regnen.» Wie hilfreich der Regen sein kann, hat sich vergangene Woche – am 1. August – gezeigt. «Die sieben Millimeter Niederschlag haben sehr geholfen», sagt Schinnenburg. «Jeder Tropfen hilft.»

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