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Das eigene Töffli an der Olma verdient

Die 76. Olma ist gestartet, mit am Start waren auch 22 Aussteller aus der Region Rorschach. Einige sind bereits seit Jahren dabei und erinnern sich immer wieder gern an die schönsten Erlebnisse.
Ines Biedenkapp

Eine Gruppe Chinesen schaut sich suchend um, bis einer auf ein Schild zeigt - Olma. Die 20 Leute sind nicht die einzigen, die es an die landwirtschaftliche Messe zieht, daher ist der Bus vom Bahnhof zum Messegelände bereits um neun Uhr Morgens voll. Am Eingang angekommen, weht einem dann der Duft von gebrannten Mandeln und Magenbrot entgegen.

Von über 600 verschiedenen Ausstellern kommen 22 aus der Region Rorschach. In acht Hallen bieten sie ihre Dienstleistungen oder Produkte an. Einer der Aussteller ist die Molkerei Fuchs aus Rorschach. Der Stand zieht viele neugierige Blicke an, da Mitarbeiterin Stefanie Ludescher in einem Kostüm steckt, bei dem es so aussieht, als ob sie vom Maskottchen der Firma, einem roten Fuchs, getragen wird. «Die Reaktionen darauf sind total unterschiedlich», sagt Verkaufsleiter Jürg Mathis. «Von total freudig, über neugierig, bis hin zu ängstlichen Blicken von Kindern, ist alles dabei.» Die Reaktionen zu beobachten, gehört für ihn zu den schönsten Olma-Erlebnissen.

Drei Generationen an einem Stand

Roger Wohlgemuth ist seit 45 Jahren mit der Rewo AG Confiserie und Brezel aus Tübach an der Olma dabei. Dabei hat er an fast allen auch selbst teilgenommen. An seinen beiden Ständen bietet Wohlgemuth mit seinem Team Confiserie, wie Magenbrot oder Lebkuchenherzen, und Brezel an. Sein schönstes Erlebnis von der Olma war, als er als 13-Jähriger während elf Tage Zuckerwatte verkaufte. Dank des Lohns konnte er sich später ein eigenes Töffli leisten. «Das war schon toll», erzählt er lachend. «Aber auch unser 40-jähriges Bestehen an der Olma war etwas Besonderes. Darüber gab es zum einen Fernsehbeitrag und zum anderen waren auch drei Generationen am Stand, meine Mutter, mein Sohn und ich.»

Wer ein wenig Ruhe sucht, geht zum Stand der Leomat AG aus Tübach und geniesst einen Kaffee. Das Team des Getränke- und Verpflegungsautomaten-Herstellers geniesst die ruhigen Momente. «Das Schöne an der Olma ist, dass die Leute Zeit mitbringen», sagt Geschäftsführer Daniel Büchel. «Sie sind nicht gestresst und die verschiedenen langen Gespräche und persönlichen Kontakte machen die Erlebnisse auf der Messe aus.»

Das Familienunternehmen der Etro AG aus Rorschacherberg ist noch länger an der Olma vertreten. Seit Beginn der Messe vor 76 Jahren stellt die Familie Thoma ihre Glocken, Schellen und Treicheln dort aus. Eric Thoma freut sich vor allem über freundliche Kunden und einen reibungslosen Ablauf. «Erst wenn wirklich alles gut lief, setzt das Glücksgefühl ein.»

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