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Stadtparlament fordert öffentliche Nutzung der neuen Olma-Halle

Das Siegerprojekt für die neue Olma-Halle ist auserkoren. Nun will ein SP-Stadtparlamentarier vom Stadtrat wissen, ob er sich für eine öffentliche Nutzung einsetzte.
Auf dem Dach der neuen Olma-Halle ist ein Aufsatz geplant. Die sogenannte «Laterne» wird mit hinterleuchtetem Weissglas verkleidet. (Bild: PD)

Auf dem Dach der neuen Olma-Halle ist ein Aufsatz geplant. Die sogenannte «Laterne» wird mit hinterleuchtetem Weissglas verkleidet. (Bild: PD)

(mha) Noch dieses Jahr soll das Baugesuch für die neue Olma-Halle eingereicht werden. Ende März hatte die Genossenschaft Olma-Messen das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vorgestellt, nun reichte SP-Stadtparlamentarier Gallus Hufenus dem Stadtrat eine Einfache Anfrage dazu ein.

Im September 2017 hatte das Stadtparlament dem Olma-Deckel samt neuer Halle den Weg geebnet, indem es unter anderem einen 18-Millionen-Kredit für die Überdeckelung genehmigte sowie einem Landabtausch und einer Zonenplanänderung zustimmte. Zusätzlich ergänzte das Stadtparlament die Vorlage um drei Anträge. Gallus Hufenus möchte nun wissen, ob der Stadtrat diesen Anträgen nachgekommen ist – nicht ohne den Stadtrat zu ermahnen: «Das Ja zur Finanzvorlage ist nur aufgrund der Anträge einstimmig erfolgt.»

Öffentlicher Vorplatz und Fusswege

So wurde der Stadtrat beauftragt, sich für einen «möglichst attraktiven öffentlichen Vorplatz» sowie Fusswege einzusetzen. Dies sollte im Rahmen einer Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt und Olma-Messen geschehen. Aus der Präsentation des Gewinnerprojekts werde nun jedoch nicht ersichtlich, inwiefern die neue Halle für die Öffentlichkeit begehbar wird, schreibt Hufenus in seinem Vorstoss. Er bittet den Stadtrat um Details und fragt, ob und wie es künftig möglich sein wird, das Areal auf dem Velo zu überqueren.

Der zweite Antrag bezog sich auf die Nutzung. Der Stadtrat sollte die Vereinbarung mit den Olma-Messen so anpassen, dass städtische Institutionen Areal und Hallen zu günstigen Konditionen nutzen können. Hufenus interessiert nun, inwieweit Halle und Areal niederschwellig zugänglich gemacht werden sollen.

Auf dem Dach wird Strom produziert

Mit dem dritten Antrag beauftragte das Stadtparlament den Stadtrat, sich dafür einzusetzen, dass im Rahmen des Architekturwettbewerbs geprüft wird, ob das Dach genutzt werden kann und falls ja, welche Nutzungen möglich sind. Genannt wurden Massnahmen zur Gewinnung erneuerbarer Energien, eine Bepflanzung, Aufenthaltsplätze oder eine Aufstockung im Sinne der städtischen Verdichtung.

Gemäss Jurybericht sind auf dem Dach Fotovoltaikanlagen geplant. «Das ist begrüssenswert, aber im Antrag als Minimalanforderung und somit als Selbstverständlichkeit zu werten», schreibt Hufenus und will wissen, ob weitere Nutzungen zur Belebung geplant sind. Die Halle wird 9'000 Quadratmeter messen. Die enorme Dachfläche werde aus der Luft dominant sichtbar sein. «Wie wird diese attraktiv gestaltet und für die Bevölkerung nutzbar und welche Gestaltungsideen sind für einen solchen öffentlichen Ort angedacht?», fragt der SP-Stadtparlamentarier.

Auf der Halle ist ein Aufsatz geplant, eine «Laterne», die mit hinterleuchtetem Weissglas verkleidet ist. Hufenus fragt abschliessend, wie der Stadtrat zur dadurch verstärkten Lichtverschmutzung steht.

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