Umfrage

«Das Angebot ist ein bisschen enttäuschend» oder «diese Gelegenheit wollten wir nicht missen»: Das halten Besucher vom St.Galler Jahrmarkt in der abgespeckten Coronaversion

Auf dem Spelteriniplatz findet wegen der Pandemie eine kleinere Version des Jahrmarkts statt. Besucher antworten auf die Frage, was sie dazu bewogen hat, dem Markt einen Besuch abzustatten und was sie vom Angebot halten.

Basil Schnellmann
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Der Mini Jahrmarkt in St. Gallen.

Der Mini Jahrmarkt in St. Gallen.

Bild: Arthur Gamsa
Ueli Schneider (62), Schuhhändler, St.Gallen

Ueli Schneider (62), Schuhhändler, St.Gallen

Bild: Basil Schnellmann

Ueli Schneider (62), Schuhhändler, St.Gallen: Der Jahrmarkt ist super um ein bisschen Zeit mit den Enkeln zu verbringen. Diese Gelegenheit wollten wir nicht missen. Ich glaube, den Enkeln entspricht das Angebot, mir persönlich fehlt der Bratwurststand der Metzgerei Schmid. Ich finde, die Eingangskontrolle ist gut gelöst, sehr unbürokratisch. Ich behaupte, dass viele St.Galler gar nicht wissen, dass es einen Jahrmarkt hat, das wurde nicht wirklich kommuniziert.


Luana Nonnis (20), Studentin, Zuzwil

Luana Nonnis (20), Studentin, Zuzwil

Bild: Basil Schnellmann

Luana Nonnis (20), Studentin, Zuzwil: Meine Freundin und ich hatten heute nur kurz Unterricht. Deshalb dachten wir, dass wir noch kurz beim Jahrmarkt vorbeischauen könnten, um zu sehen, was es so hat. Ehrlich gesagt ist das Angebot ein bisschen enttäuschend. Ich hatte mit mehr Ständen und Attraktionen gerechnet. Da werden wir wohl nur eine kurze Runde drehen, was zu Essen holen und wieder gehen.


Pascal Jordan (32), Treuhandexperte, Niederteufen

Pascal Jordan (32), Treuhandexperte, Niederteufen

Bild: Basil Schnellmann

Pascal Jordan (32), Treuhandexperte, Niederteufen: Donnerstag ist bei uns in der Familie immer Vatertag. Deshalb bin ich heute hier. Mit den Kindern muss man sowieso nach draussen, weshalb also nicht an den Jahrmarkt? Natürlich ist es sehr schade, dass Olma und Jahrmarkt nicht wie üblich stattfinden können. Besonders die Olma fehlt mir, da gehe ich im Herbst gerne hin. Aber mit der aktuellen Situation muss darauf verzichtet werden, alles Andere wäre nicht sinnvoll.


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Arthur Gamsa

Anita Rechsteiner (41), Angestellte, St.Gallen

Anita Rechsteiner (41), Angestellte, St.Gallen

Bild: Basil Schnellmann

Anita Rechsteiner (41), Angestellte, St.Gallen: Hauptgrund für den Besuch sind die Kinder. Momentan sind noch Ferien und da braucht es ein abwechslungsreiches Programm. Leider ist der Jahrmarkt diesen Frühling ausgefallen, deshalb ist das jetzt eine gute Möglichkeit, auch wenn das Angebot nicht so ist wie sonst. Für die Kinder ist das völlig ausreichend. Solange das Wetter mitmacht, passt das so.


Guido Stäheli (76), Lagerverwalter, St.Gallen

Guido Stäheli (76), Lagerverwalter, St.Gallen

Bild: Basil Schnellmann

Guido Stäheli (76), Lagerverwalter, St.Gallen: Mit meiner Frau bin ich nach dem Zahnarztbesuch vorbeispaziert, da dachten wir, dass wir kurz rein schauen könnten. Jetzt warten wir auf unsere Tochter, mit der wir uns verabredet haben. Dass der Jahrmarkt dieses Jahr kleiner ist als sonst, ist mir egal. Etwas muss man ja machen, um das Virus einzudämmen. Aber die Massnahmen stören mich nicht. Ich arbeite sowieso lieber im Garten oder gehe mit meiner Frau einkaufen.


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