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Unihockeyclub Waldkirch-St. Gallen:
Dämpfer vor grosser Kulisse

Nach dem perfekten Saisonstart verliert der Unihockeyclub Waldkirch-St. Gallen zweimal an einem Wochenende. Im zweiten Spiel gegen Serienmeister Wiler-Ersigen geht er gleich mit 2:17 unter.
Nicolas Jordan
Vor 1032 Zuschauern bleibt David Gross (in Grün) mit Waldkirch-St. Gallen gegen Wiler-Ersigen chancenlos. (Bild: Hanspeter Schiess)

Vor 1032 Zuschauern bleibt David Gross (in Grün) mit Waldkirch-St. Gallen gegen Wiler-Ersigen chancenlos. (Bild: Hanspeter Schiess)

Mit breiter Brust trat Waldkirch-St. Gallen das Spiel gegen den Meister und Supercup-Sieger Floorball Köniz an. Sechs Punkte aus den ersten beiden Partien hatten die St. Galler nach dem geglückten Saisonauftakt auf dem Konto. Genau mit diesem Selbstbewusstsein startete Waldkirch in die Partie und führte in der zehnten Minute bereits mit 2:0. Der Gast aus Bern war allerdings keinesfalls unterlegen und erarbeitete sich seinerseits gute Möglichkeiten. So war es nicht weiter erstaunlich, dass Köniz das Spiel in der 14. Minute durch einen Treffer des ehemaligen
St. Gallers Julian Alder ausglich. Das Heimteam liess sich dadurch aber nicht beirren und ging eine Minute später durch Tino von Pritzbuer, der von Michael Schiess perfekt freigespielt wurde, wieder in Führung.

Mit 5:5 ins letzte Drittel

Der Start in den zweiten Durchgang misslang den St. Gallern komplett. Köniz startete wacher und drehte die Partie mit einem Doppelschlag in der 21. und 22. Spielminute. Captain Roman Mittelholzer konnte das Spiel zweimal ausgleichen. In der 26. Spielminute traf er zum 4:4 und in der 31. Minute erzielte er auf Zuspiel von Chris Eschbach das 5:5, nachdem Jan Zaugg sein Team kurz zuvor erneut in Führung geschossen hatte.

Im letzten Drittel trugen beide Teams dazu bei, dass den Zuschauern eine unterhaltsame Partie geboten wurde, welche jederzeit auf die eine oder andere Seite hätte kippen können. In der 45. Minute erzwang Köniz einen Fehler im St. Galler Aufbauspiel, der von Zaugg zum 6:5 ausgenützt wurde. Dieses Tor entpuppte sich als Game-Winner, denn obwohl die St. Galler in der Folge unermüdlich anrannten, fielen keine Tore mehr.

Einziger Lichtblick war das Publikum

Einen Tag später sollte es ein Unihockeyfest werden, denn mehr als 1000 Leute strömten für die Partie gegen Serienmeister Wiler-Ersigen ins Athletik-Zentrum. Ein Fest wurde es allerdings nur für den Gast aus Bern, denn der zeigte sich ob der grossen Kulisse unbeeindruckt und demontierte die Hausherren gleich mit 17:2.

Spielerisch waren sich die beiden Teams im ersten Drittel zwar ebenbürtig, aber während Wiler-Ersigen aus sechs Abschlüssen vier Tore erzielte, landeten die Abschlussversuche der St. Galler entweder in den Beinen der Berner Abwehr oder in den Händen des stark aufspielenden Christoph Reich. Somit ging es mit 0:4 in die erste Pause. Die Zuschauer, welche in der Folge auf eine Steigerung und vor allem auf Tore der Hausherren warteten, wurden bitter enttäuscht. Der Gast aus Bern legte nochmals mehrere Gänge zu und zwang die nun verunsicherte St. Galler Hintermannschaft zu zahlreichen Fehlern. Der SV Wiler-Ersigen spielte sich in einen Rausch und liess praktisch keine Möglichkeit aus, um das Skore in die Höhe zu treiben. Für die St. Galler wurde es ein ganz bitterer Abend, denn ein Nachlassen des Serienmeisters war nicht in Sicht und ein ratloser UHC Waldkirch-
St. Gallen zu keiner Reaktion mehr fähig, was im deutlichen Schlussresultat endete.

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