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Tübach: Umstrittenes Dachlokal soll in einem Jahr eröffnen

Auf dem Dach der Firma Schips AG in Tübach wollen die Inhaber ein Restaurant eröffnen. Dafür gab es Zuspruch, aber auch Einsprachen. Um diese aus der Welt zu schaffen, müssen die Bauherren nun Abstriche machen.
Auf dem Dach der Schips AG wird künftig angestossen. (Bild: jor)

Auf dem Dach der Schips AG wird künftig angestossen. (Bild: jor)

Die Idee kam nicht bei allen gut an: Auf dem Dach der Maschinenbaufirma Schips AG in Tübach wollten Claudia und Martin Schips ein Restaurant mit Bar eröffnen (Ausgabe vom 9. April). 27 Einsprachen gingen gegen das Bauvorhaben bei der Gemeinde Tübach ein. Vor allem Lärm befürchteten die Anwohner und Einsprecher. Das Ehepaar Schips reagierte, machte kleinere Anpassungen und integrierte Lärmschutzwände in die Pläne. Vier Einsprecher zogen sich zurück, es blieb bei einer Sammeleinsprache von 23 Parteien. Mit so vielen Einsprachen gegen das «Atticum», wie das Lokal an aussergewöhnlicher Lage heissen soll, hatten Schips nicht gerechnet.

Inzwischen erteilte die Gemeinde Tübach die Baubewilligung und wies die Einsprachen zurück. Ein Rekurs beim Baudepartement ist zwar noch nicht vollständig vom Tisch, das sei aber lediglich eine Formsache.

Verzicht führt zu Kompromiss

Allerdings müssen die Bauherren auf einiges verzichten. «Das fällt uns nicht leicht», sagt Claudia Schips. Mit den Einsprechern habe sie gleich das Gespräch gesucht und eine Einigung anstreben wollen. «Ansonsten verzögert sich das Projekt nur weiter.» Die Terrassenöffnungszeiten habe man nach vorne verschieben müssen. Sie schliesse jetzt bereits um 22, statt um 23 Uhr. Weiter habe man einen zusätzlichen Raum, der zum Beispiel für geschlossene Gesellschaften gedacht war, aus den Plänen gestrichen.

«Wir hoffen, jetzt zügig an die Detailplanung gehen zu können», sagt Claudia Schips. Sie will eine Eröffnung im Spätsommer 2019 ins Auge fassen. Momentan wird die Fassade des Firmengebäudes renoviert, dabei handelt es sich aber um ein separates Bauprojekt. (jor)

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