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Cowboys, Indianer und ein bisschen Fussball am Grümpeli Untereggen

Es gehört zu den wichtigsten Daten im Unteregger Kalenderjahr: Das Grümpeli. Der Anlass, der im Dorf längst Kultstatus geniesst, hat am Wochenende zum 36. Mal stattgefunden. Am Sonntag machten die Organisatoren aber eine unerfreuliche Entdeckung.
Daniela Huber-Mühleis
Ausgefallene Kostüme gehören beim Unteregger Grümpeli immer dazu. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

Ausgefallene Kostüme gehören beim Unteregger Grümpeli immer dazu. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

Nicht nur Gemeindepräsident Norbert Rüttimann fiebert jeweils dem Grümpeli entgegen, sondern auch die kleinsten Ballkünstlerinnen und «Tschutter», welche die Eltern am Spielrand lauthals anspornen. Aber auch Jugendliche und erwachsene Hobby-Kicker bereiten sich fantasievoll auf das eine Wochenende vor. Denn nicht nur Kampfgeist ist gefragt. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, erfinden die Mannschaften Jahr für Jahr ausgefallene Namen und Kostüme. Egal, ob man dabei beim dribbeln eingeschränkt ist: Die optische Präsentation hat einen ebenso grossen Stellenwert wie das Ballspiel selbst und soll vielleicht auch sportliche Defizite vertuschen. Der Spass-Faktor ist an diesem Grümpelturnier gross.

Ein Grümpeli nur für Unteregger

Im Einsatz standen am Grümpeli rund 70 Helfer, sei es in der Festwirtschaft, im Speaker-Raum oder in der Notfallecke. «An diesem Wochenende sind fünf Pflegefachfrauen im Schichtbetrieb im Einsatz», sagt Anja Neumann von der Sanität. Diese haben im Vorfeld einige Stunden in die Vorbereitung investiert. So mussten für den Ernstfall Liegen und Decken organisiert sowie Medikamente hergerichtet werden. «Gewisse Arzneien dürfen wir Kindern nur im Beisein der Eltern verabreichen», erklärt Neumann, die froh ist, wenn sie nur Schürfungen oder Insektenstiche behandeln muss.

«Dieses Jahr haben sich etwa 180 Kinder und Erwachsene für das Fussballturnier und zirka 60 Jasser für die Karten-Partie angemeldet», sagt Albert Fässler, Präsident des Grümpelturniers Untereggen erfreut. 22 Fussball-Teams waren eingeteilt, Kindergarten-Mannschaften inklusive. «Auch nach der 36. Durchführung ist das Bedürfnis nach diesem Anlass da. Zudem nehmen nur Unteregger am Grümpeli teil, vereinzelt auch einmal Freundinnen oder Bekannte der Spieler. Das sind aber seltene Ausnahmen.» Fässler ist stolz auf das traditionelle Dorffest, auf die fairen Spieler und den Zusammenhalt des Organisations-Teams. «Dass der Erlös der Jugendriege zugute kommt, freut mich ganz besonders», sagt Fässler, der auch als Präsident der Jugi amtet.

Unbekannte hinterlassen Chaos in der MZH

Am Sonntag machte das Organisationsteam in der nahe gelegenen Mehrzweckhalle eine unerfreuliche Entdeckung. «Anscheinend sind nach 2 Uhr nachts Unbekannte in die Turnhalle einbrochen. Bälle lagen herum, ein Feuerlöscher wurde entwendet und es stank nach Urin und ausgeleerten Getränken», sagt Fässler. Der obere Teil der Mehrzweckhalle stand während des Anlasses den Besuchern zur Benützung der WC-Anlagen offen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Grümpeli gibt, ist jedoch noch nicht geklärt. «Seit ich Präsident des Turniers bin, hatten wir noch nie Probleme», sagt Fässler. Trotz allem trübt diese Angelegenheit seine Freude an de Durchführung dieses Anlasses nicht.

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