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Nach Diskussionen im Gossauer Parlament: Coop baut auf dem Hastag-Areal wohl doch einstöckig

Coop will auf dem ehemaligen Hastag-Areal eine neue Verkaufsstelle bauen und investiert dafür 14,3 Millionen Franken. Es sollen 30 Arbeitsplätze geschaffen werden. Um das Projekt wurde im Stadtparlament heftig diskutiert.
Marco Cappellari
Noch liegt das Hastag-Areal in Gossau brach. (Bild: Ralph Ribi)

Noch liegt das Hastag-Areal in Gossau brach. (Bild: Ralph Ribi)

Im Gebiet Eichen im Westen Gossaus entsteht eine neue Coop-Filiale. Vorausgesetzt, das entsprechende Baugesuch wird bewilligt. Dieses hat Coop im Dezember 2017 eingereicht. Mit der Eröffnung des Baus auf dem ehemaligen Hastag-Areal rechnet Coop in ein bis zwei Jahren, wie Julia Winterhalter von der Medienstelle Ostschweiz auf Nachfrage sagt.

Im Stadtparlament stösst das Bauprojekt indes nicht nur auf Begeisterung. So etwa bei der SP, die nebst der befürchteten Abwertung des Zentrums und einer erhöhten Verkehrsbelastung den Widerspruch des Projekts zum Stadtentwicklungskonzept kritisiert. In diesem war im November 2016 festgehalten worden, dass im Westen Gossaus Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen erwünscht sind und dass der Detailhandel vor allem im Zentrum stattfinden soll.

Nur einen Monat nach Verabschiedung des Stadtentwicklungskonzepts lehnte das Stadtparlament die Ausübung des Vorverkaufsrechts der Stadt für das Areal ab und ebnete so dem Coop-Neubau den Weg. Infolgedessen kaufte Coop Ostschweiz-Ticino der Hastag St. Gallen Beton AG das Areal für 4,77 Millionen Franken ab. Die SP hofft nach wie vor, dass das Baugesuch abgelehnt wird und das Areal anderweitig genutzt wird. Die Ablehnung des Baugesuchs dürfte jedoch wenig wahrscheinlich sein. «Eine kleine Hoffnung besteht immer», sagt Ruedi Blumer, Präsident SP Gossau-Arnegg.

14,3 Millionen Franken werden investiert

Für das Bauvorhaben investiert Coop weitere 9,5 Millionen Franken, die Gesamtinvestitionen belaufen sich somit auf rund 14,3 Millionen Franken. Damit soll eine gut 950 Quadratmeter grosse Verkaufsfläche mit 40 ebenerdigen Kundenparkplätzen, Velo-Abstellplätzen sowie um die 30 Arbeitsplätze entstehen.

Nachdem 2016 noch die Rede von einem zweigeschossigen Bau war – unten Coop, oben «Dienstleistungsunternehmen mit Büros oder allenfalls produzierende Firmen» –, sieht es nun so aus, als würde der obere Stock nicht realisiert. «Da die Nachfrage nach Gewerbemietflächen derzeit bescheiden ist, ist aktuell vorgesehen, eine reine Coop-Verkaufsstelle ohne Fremdvermietung zu realisieren», heisst es dazu seitens Coop Ostschweiz-Ticino. Dies könne sich jedoch ändern, sollten noch Mieter gefunden werden.

Angebot für umliegende Gemeinden und Pendler

Im Erdgeschoss werden den Kunden nebst «12000 Artikeln des täglichen Bedarfs» eine Annahmestelle der Oecoplan-Textilreinigung und eine Pick-up-Station zur Verfügung stehen. Beim Innenausbau werde das neue Coop-Ladenkonzept umgesetzt, das mit Holz, echten Backsteinmauern und warmer Beleuchtung für «Marktstimmung» sorgen soll. Der Gebäudekomplex werde «nach dem neusten Stand der Technik im Holzbauelement und nach Minergiestandard» realisiert. Mit der neuen Verkaufsstelle will Coop das Einkaufsangebot für umliegende Gemeinden und Pendler, aber auch für Personen, welche im Industriegebiet rund um das Eichenareal ihren Arbeitsplatz haben erweitern.

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