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Andwiler und Arnegger Eltern hadern mit Schulhausprovisorium in Gossau

Während des Umbaus im Schulhaus Ebnet in Andwil müssen rund 100 Schüler während eines Dreivierteljahrs nach Gossau in die Schule. Nicht alle Eltern zeigen Verständnis.
Manuela Bruhin
Viert-, Fünft- und Sechsklässler gehen vorübergehend nicht im Andwiler Schulhaus Ebnet, sondern in Gossau zur Schule. (Bild: Urs Bucher)

Viert-, Fünft- und Sechsklässler gehen vorübergehend nicht im Andwiler Schulhaus Ebnet, sondern in Gossau zur Schule. (Bild: Urs Bucher)

«Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen.» Diese Redewendung musste der Schulratspräsident der Schulgemeinde Andwil-Arnegg, Christoph Meier, an der Informationsveranstaltung häufig gebrauchen. Rund 100 Schüler sind von den Umbaumassnahmen im Schulhaus Ebnet betroffen. Sie müssen während neun Monaten nach Gossau zur Schule. Ihre Eltern wurden am Mittwoch über die Details des künftigen Schulbetriebs informiert.

Die Ausweichlösung stösst nicht bei allen Eltern auf Verständnis, wie die anschliessende Fragerunde deutlich machte. Meier konnte allerdings die meisten Bedenken ausräumen. Viele stellten sich als unbegründet heraus.

Wichtiger Sicherheitsaspekt

«Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen des Umbaus befasst», führte Meier aus. «Dabei wurden unterschiedliche Ansichten, auch innerhalb des Schulrats, deutlich.» Die Diskussionen hätten jedoch eine gute Lösung hervorgebracht, bei der die Sicherheit der Schüler oberste Priorität aufweise.

Dennoch brauche es viel Toleranz und Verständnis – und zwar auf allen Seiten. Diverse Varianten, wie etwa Container während der Bauphase, wurden geprüft und schliesslich verworfen. Zu wenig Platz, zu hohe Kosten, fasste Meier zusammen. Die einzig sinnvolle Lösung sei schliesslich mit dem Schulhaus Lindenberg in Gossau gefunden worden.

Rund 100 Schüler der vierten, fünften und sechsten Klasse pendeln nun während mehrerer Tage nach Gossau. Dafür vorgesehen sind Schulbusse, mit je einer Haltestelle in Andwil und Arnegg. «Die Schüler sind verpflichtet, den obligatorischen Schulbus zu benutzen. Wir legen den Eltern ans Herz, diesen Entscheid des Schulrats zu befolgen», sagte Meier.

«Wir hoffen natürlich, dass sich die Eltern an ihren eigenen Schulweg mit lustigen und schönen Momenten zurückerinnern – genau solche Begebenheiten können sich auch im Schulbus ereignen.»

Grundsätzlich sei es jedoch möglich, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Gossau zu pendeln – dann jedoch werde jegliche Haftung seitens der Schule abgelehnt und die Verantwortung obliege den Eltern.

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