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Cityparking AG will mit Pensionskasse über Betrieb des UG 24 verhandeln

Am Montag fand die Generalversammlung der Cityparking AG statt. Verwaltungsratspräsident Elmar Jud sagte, man werde über den Betrieb des ausgebauten UG 24 verhandeln. Zudem präsentierte er eine Reihe positive Zahlen.
David Gadze
Das Parkhaus UG 24 wird ausgebaut. Über den Betrieb will die Parkhausbetreiberin Cityparking St.Gallen AG mit der Investorin verhandeln. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Das Parkhaus UG 24 wird ausgebaut. Über den Betrieb will die Parkhausbetreiberin Cityparking St.Gallen AG mit der Investorin verhandeln. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Nach Jahren purzelnder Rekorde hat die Parkhausbetreiberin Cityparking St.Gallen AG an der Generalversammlung vom Montagabend für einmal «nur» ein gutes Ergebnis präsentiert: Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Gewinn von rund 4,04 Millionen Franken und damit etwas weniger als im Rekordjahr 2017 mit knapp 4,1 Millionen. Der Reingewinn betrug rund 600'000 Franken.

Der Umsatz hingegen erreichte mit knapp 7 Millionen ein neues Allzeithoch und lag damit deutlich über dem bisherigen Rekordwert von über 5,5 Millionen aus dem Vorjahr. Grund dafür ist insbesondere der Zukauf des Parkhauses Burggraben Ende 2017, das nun erstmals in ein volles Geschäftsjahr einfloss, derzeit aber saniert wird. Bei den anderen drei Parkhäusern (Bahnhof, Brühltor und Stadtpark) verzeichnete die Cityparking AG höhere Einnahmen aus Parkiergebühren, aber tiefere Mieterträge aus Dauerparkplätzen.

Verhandlungen über Betrieb des UG 24

Verwaltungsratspräsident Elmar Jud kam auch auf den Ausbau des Parkhauses UG 24 zu sprechen. Für das Projekt der Bauherrin Senn Resources AG war die Cityparking AG eine mögliche Investorin.

Man habe eine Sonderkommission eingesetzt, um den Businessplan zu überprüfen. Die geplante Dimension mit sechs unterirdischen Etagen und über 500 neuen Parkplätzen sei für das Unternehmen finanziell zu unsicher gewesen.

Die Cityparking AG werde aber über den Betrieb der Tiefgarage mit der Investorin, der Pensionskasse der Stadt St.Gallen, verhandeln. Der Beschluss des Verwaltungsrats soll noch dieses Jahr vorliegen. Entscheidend sei der Pachtpreis beziehungsweise die zu erwartende Rendite, betonte Jud. Diese müsse höher sein als der gesetzliche Mindestzinssatz für Pensionskassen von derzeit einem Prozent.

Die Aktionäre bestätigten die bisherigen Verwaltungsräte Adolf Haller, Urs Wehrle und Hans-Jürg Bernet sowie Elmar Jud als Präsidenten einstimmig für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren. Nach 18 Jahren trat Strassenbauunternehmer Markus Morant aus dem Gremium zurück.

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