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Busparkplätze neben dem Geothermie-Bohrloch in St. Gallen

Die Verkehrsbetriebe St. Gallen parkieren temporär einige ihrer Busse auch im Sittertobel.
Christina Weder
Ende August wurde das Gerüst für das temporäre Busdepot aufgestellt. Es bietet Platz für zehn Gelenkbusse. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Ende August wurde das Gerüst für das temporäre Busdepot aufgestellt. Es bietet Platz für zehn Gelenkbusse. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Ein überdimensionales weisses Zelt steht seit kurzem neben dem versiegelten Bohrloch des Geothermieprojekts im Sittertobel. Es handelt sich um eine Leichtbauhalle mit Rollladentoren. Sie wird seit rund zwei Wochen von den Verkehrsbetrieben St. Gallen (VBSG) als temporäres Busdepot genutzt und bietet Platz für zehn Gelenkbusse.

Aufgrund des Ausbaus des öffentlichen Verkehrs in der Stadt brauchen die VBSG mehr Platz für die Fahrzeuge. Am bisherigen Standort an der Steinachstrasse 42 ist es eng geworden. «Wir kämpfen seit über zehn Jahren mit Platzproblemen», sagt VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann auf Anfrage. Es seien zusätzliche Garagierungsmöglichkeiten nötig.

Ein neues Busdepot ist zwar in Planung. An der Ecke Zürcher-/Rechenstrasse im Lerchenfeld soll für rund 100 Millionen Franken ein Betriebszentrum für die Technischen Betriebe entstehen, dessen Herzstück ein neues Busdepot ist. Doch bis dieses in Betrieb genommen werden kann, wird es noch eine Weile dauern. «Wir gehen davon aus, dass es Ende 2024 fertig ist», sagt Eigenmann.

17 neue Busse werden gekauft

Die Fahrzeugflotte der VBSG wird allerdings bereits vorher aufgestockt. Im vergangenen November hat das städtische Stimmvolk einen 37.5-Millionen-Kredit für die Anschaffung neuer Busse und die Elektrifizierung weiterer Teile des VBSG-Netzes angenommen. Damit können 17 neue Batterietrolleybusse gekauft werden. Ab Ende 2020 sollen sie zum Einsatz kommen. Die neuen Busse werden Platz brauchen. Im Moment sei die Auslastung der temporären Halle im Sittertobel noch gering, sagt der VBSG-Unternehmensleiter. Doch das werde sich im Laufe der nächsten zwei Jahre ändern.

Vorerst werden dort vor allem jene Fahrzeuge abgestellt, die nicht ständig in Gebrauch sind. Für Eigenmann ist die temporäre Halle ein Tropfen auf den heissen Stein. Er spricht von einer Notlösung. Denn es sei nicht gerade praktisch, die Fahrzeuge an zwei verschiedenen Standorten abgestellt zu haben. Immerhin gehe es nun endlich vorwärts mit der Planung des neuen Betriebszentrums inklusive Busdepot. Der Projektwettbewerb dafür läuft.

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