Bürgernah, natürlich, weiblich: Janine Eberle mischt den Steinacher Gemeinderat auf

Die Stimmbürger bestätigen die bisherigen Räte und wählen eine junge, bürgernahe und liberale Steinacherin auf Anhieb.

Jolanda Riedener
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Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach

Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach

Bild: Benjamin Manser

Der bisherige Gemeinderat machte seine Sache gut. Dieser Meinung waren auch die sechs Kandidatinnen und Kandidaten, die neu in den Rat drängten. Mehrfach haben sie dies am Wahlpodium vor dem Steinacher Publikum betont. Wenig überraschend erreichten die drei Bisherigen folglich im ersten Wahlgang die nötigen Stimmen, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.

Weniger klar war die Ausgangslage für Janine Eberle. Die Parteilose hat sich unter anderem mit Kandidaten gemessen, die im Dorf bekannt sind und die ebenfalls reelle Chancen auf einen Sitz hatten. Andreas Lutz, der sich durch sein Engagement für das Dorfjubiläum einen Namen gemacht hat oder Beni Müggler - wie Andreas Lutz Ursteinacher - und Kantonsratskandidat, liess Janine Eberle aber hinter sich. Und das ohne Partei im Rücken.

Die junge Frau wird Abwechslung in den gefestigten Gemeinderat bringen. Die Käsertochter besitzt eine natürliche Ausstrahlung und bewegt sich mit den Bürgern auf Augenhöhe: Das kommt an. Ihr deutliches Wahlresultat zeigt, dass sie einen guten Draht zur Steinacher Bevölkerung hat.