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Bühne frei für Streichmusiker: 25 Kinder und Jugendliche musizieren gemeinsam in der Musikschule Fürstenland

Die Teilnehmer des Kurses «Musik auf vier Saiten» widmen sich in einer Woche ihrer Herbstferien der Musik.
Alexa Maier
Jeden Abend geben die jungen Musiker ein Konzert. Bild: Alexa Maier

Jeden Abend geben die jungen Musiker ein Konzert. Bild: Alexa Maier

Der letzte Ton wird gespielt. Rund 40 Personen applaudieren in der Aula der Gossauer Musikschule Fürstenland, ein Mädchen mit Geige verbeugt sich und setzt sich. Musikschulleiter Thomas Burri-Lucain steht auf und kündigt den nächsten Musiker an.

Bereits das siebte Mal in Folge findet diese Woche der Kurs «Musik auf vier Saiten» der Musikschule Fürstenland statt. 25 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren spielen während fünf Tagen ihre viersaitigen Instrumente, etwa Violine, Bratsche oder Cello. Der «Streicherkurs» wird nicht nur von Schülern der Gossauer Musikschule besucht, sondern auch von externen Besuchern aus St.Gallen, aus St.Margrethen und sogar aus Zürich.

Die Schüler widmen sich in einer Woche ihrer Herbstferien der Musik. Laut Thomas Burri-Lucain werden in dieser Zeit grosse musikalische und technische Fortschritte erzielt. Der Musikschulleiter sagt:

«Die Schüler machen jeweils einen Quantensprung.»

Die Kinder musizieren acht Stunden am Tag. «Da tun schon manchmal die Finger weh», sagt die 12-jährige Bratschistin Leana.

Strikter Tagesablauf für die jungen Musiker

Der Tag beginnt jeweils mit einer Orchesterprobe. Darauf folgt die Kammermusik, bei der die Schüler in einer kleinen Gruppe spielen, entweder im Trio, Quartett oder Sextett. Der 13-jährigen Annabelle bereitet die Kammermusik am meisten Freude. «Dort lerne ich sehr viel, da man bei der Kammermusik gut auf die anderen hören muss.» Burri-Lucain bezeichnet die Kammermusik als anspruchsvoll, aber als eine sozial wichtige Schule. «Man spielt einmal solistisch, mal lauter oder leiser, und man muss auf die anderen achten.»

Neben Proben auch ein Theoriekurs

Zusätzlich besuchen die Schüler einen Theoriekurs. «Dabei werden Themen wie die Tonleiter, der Rhythmus oder Notennamen behandelt», sagt Burri-Lucain. Nach dem Mittagessen in der Friedberg-Kantine findet jeweils Einzelunterricht statt. Wenn die jungen Musiker gerade nicht unterrichtet werden, üben sie individuell. Laut Burri-Lucain sind die Schüler immer motiviert.

«Gemeinsam Musik machen und zusammen mit den Freunden sein, motiviert sie ungemein.»

Jeden Abend geben die Kursteilnehmer ein öffentliches Konzert. Am letzten Kurstag diesen Freitag führen sie das Abschlusskonzert um 17 Uhr in der Musikschule Fürstenland auf. «Dieses Konzert repräsentiert die Arbeit dieser Woche.» Im Vergleich zu den anderen Konzerten, an denen die Schüler meistens Einzel auftreten, steht laut Burri-Lucain hierbei die Kammermusik und das Orchester im Vordergrund.

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