Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Masterplan Sportanlagen: Stadtrat Gossau beantragt Projektierungskredit von 3,7 Millionen Franken für Modul 1

Der Stadtrat will sämtliche Sportanlagen im Buechenwald erstellen, bevor im Gebiet Rosenau gebaut wird. Für den Projektierungskredit des Moduls 1 mit Hallenbad und Fussballplätzen hat der Stadtrat gut 3,7 Millionen Franken beantragt.
Laura Widmer
Im neuen Hallenbad Buechenwald soll voraussichtlich ab Ende 2024 gebadet werden können.Bild: PD

Im neuen Hallenbad Buechenwald soll voraussichtlich ab Ende 2024 gebadet werden können.Bild: PD

Die Stadt Gossau plant in den nächsten Jahren den Bau von Sportanlagen in den Gebieten Buechenwald und Rosenau. Das neue Hallenbad Buechenwald ist das zentrale Bauvorhaben im Modul 1 des Masterplans Sportanlagen. Der Stadtrat hat nun für dieses Modul einen Projektierungskredit von gut 3,7 Millionen Franken beantragt. «Der Stadtrat ist vom Masterplan Sportanlagen Buechenwald und Rosenau überzeugt», heisst es im Kreditantrag an das Gossauer Stadtparlament.

Die Realisierung des Masterplans wird gut 15 Jahre beanspruchen. Deshalb hatten sich Stadtrat und Parlament 2018 auf eine Splittung in drei Module geeinigt. «Das erhöht die Planungssicherheit», sagt Yvo Lehner, Leiter Hochbau. Mit dieser Einteilung könne man flexibler auf veränderte Bedürfnisse reagieren und die Realisierung der weiteren zwei Module könne auf die künftige finanzielle Situation abgestimmt werden.

Tausch der Module erspart ein Provisorium

Mit der Kreditvorlage beantragt der Stadtrat, die Reihenfolge der drei Module zu tauschen. So sollen zuerst die Anlagen von Modul 3 im Buechenwald gebaut werden, bevor das Modul 2 im Gebiet Rosenau umgesetzt wird.

  • Zum Modul 1 im Gebiet Buechenwald gehören neben dem Hallenbad vier neue Fussballplätze sowie Leichtathletikanlagen.
  • Das Modul 3 im Gebiet Buechenwald umfasst eine Dreifachsporthalle mit Anlagen für den Judo-Sport und optional einer Indoor-Anlage für die Sportschützen. Dazu gehören auch ein Fussballfeld, die Verlegung des öffentlichen Spielplatzes und eine Parkgarage.
  • Das Modul 2 im Gebiet Rosenau umfasst den Rückbau des Hallenbades und der Turnhalle Rosenau sowie den Bau einer neuen Mehrfachturnhalle. Weitere Vorhaben sind Leichtathletikanlagen und ein Rasenspielfeld.

In allen drei Modulen werden Verkehrsflächen, Plätze und Umgebung erstellt.

«Von dieser Änderung verspricht man sich Vorteile für die Anwohner durch eine kompaktere Bauzeit und erspart sich ein Provisorium während des Neubaus der Sporthalle Rosenau», sagt Lehner. Dank der neuen Dreifachsporthalle wäre während des Rückbaus von Hallenbad und Turnhalle Rosenau und des Baus der neuen Mehrfachhalle keine Ersatzlösung nötig.

Neues Hallenbad und neue Fussballplätze

Das neue Hallenbad im Gebiet Buechenwald ist das zentrale Bauvorhaben des ersten Moduls. Es wird mehrheitlich auf dem heutigen Fussball-Hauptspielfeld gebaut. Deshalb müssen vier Fussballplätze neu erstellt werden. Das Hauptspielfeld erhält eine neue Tribüne mit Garderoben.

Das Projekt für die Tribüne wird in einem offenen Wettbewerb ermittelt. 62 Büros haben vor Ablauf der Frist eine Projektidee eingereicht. Die Vorschläge werden derzeit juriert. Der Projektwettbewerb für das Hallenbad wurde im Frühjahr 2019 abgeschlossen. Die Investitionen für das erste Modul belaufen sich auf rund 55 Millionen Franken.

Bürger sollen Ende 2021 über Baukredit abstimmen

Wenn das Stadtparlament Anfang 2020 den beantragten Projektierungskredit beschliesst und anschliessend kein Referendum ergriffen wird, können Hallenbad und Tribüne bis Ende 2020 projektiert werden. Für den Baukredit soll bis Ende 2021 die Urnenabstimmung stattfinden, damit 2023 die Bauarbeiten beginnen können. Wird der Zeitplan eingehalten, steht das neue Hallenbad gemäss Mitteilung Ende 2024 zur Verfügung. Die letzten Anlagen aus dem Modul 1 sollen bis Mitte 2025 erstellt sein.

Stadt sucht Architekten

Im Hinblick auf die anstehenden Projekte in Gossau sucht die Stadt für den Bereich Projekte und Immobilien im Hochbau derzeit einen Architekten im 80-Prozent-Pensum. Zum Stellenprofil gehören das Führen von Projektteams und die Unterstützung des Bausekretariats bei architektonischen Fragen sowie bezüglich Sondernutzungsplänen, heisst es in der Ausschreibung. Als Vertreter der Bauherrschaft begleite man Neu- und Umbauvorhaben von der Projektierung bis zur Übergabe. Die Stelle wird aufgrund einer Vakanz neu ausgeschrieben. «Einer unserer Mitarbeiter hat neu eine leitende Stelle angetreten», sagt Yvo Lehner, Leiter Hochbau. (lw)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.