Brand in Werkstoffhalle in Altenrhein unter Kontrolle +++ 130 Angestellte evakuiert +++ Stadler Rail nicht betroffen

In Altenrhein ist in einer Werkstoffhalle in einem Strukturstanzwerk ein Brand ausgebrochen. Die Brandbekämpfung hatte das Feuer nach 45 Minuten unter Kontrolle. Verletzte gibt es keine.

Jolanda Riedener
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In dieser Produktionshalle ist das Feuer ausgebrochen. (Bild: Jolanda Riedener)

In dieser Produktionshalle ist das Feuer ausgebrochen. (Bild: Jolanda Riedener)

Die Kantonspolizei St.Gallen bestätigt, dass am Freitagnachmittag um 14.45 Uhr ein Brand in einer Halle ausgebrochen ist. Betroffen ist eine Halle der Firma STA Strukturwerkstoffe Altenrhein AG. Laut Augenzeugen kam es zu einer starken Rauchentwicklung. 

Das Feuer ist in einem Stanzwerk an der Dorfstrasse entfacht, in unmittelbarer Nähe zu den Werkshallen der Firma Stadler und dem Flughafen Altenrhein. Zu diesem Zeitpunkt waren vier Angestellte in der Halle beschäftigt, eine Person bemerkte den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Insgesamt wurden rund 130 Personen evakuiert, davon auch Mitarbeiter der Firma Stadler.

Der Rauch ist vom Flugplatz aus sichtbar. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Rauch ist vom Flugplatz aus sichtbar. (Bild: Rudolf Hirtl)

Da in der Produktionshalle Kunststoff hergestellt wird und leicht entzündbares Material sowie explosive Stoffe verarbeitet werden, warnten die Verantwortlichen vor Explosionsgefahr. In der Zwischenzeit gab die Kantonspolizei St.Gallen Entwarnung. Der Flugbetrieb wurde von der Rauchentwicklung nicht beeinträchtigt, wie es auf Anfrage beim Flugplatz Altenrhein heisst. 

Die Löscharbeiten laufen. (Bild: Linda Aeschlimann/FM1Today)

Die Löscharbeiten laufen. (Bild: Linda Aeschlimann/FM1Today)

«Den Brand konnte die hiesige Feuerwehr rasch unter Kontrolle bringen», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Nach einer Stunde war das Feuer komplett gelöscht. Gegen 100 Personen, davon 70 der Feuerwehr Rheineck-Thal-Lutzenberg, standen im Einsatz. «Warum der Brand in der Produktionshalle ausgebrochen ist, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht», sagt Krüsi. Weiter sei die Höhe des entstandenen Schadens noch nicht bekannt.

Kapo-Mediensprecher Hanspeter Krüsi wird interviewt. (Bild: Jolanda Riedener)

Kapo-Mediensprecher Hanspeter Krüsi wird interviewt. (Bild: Jolanda Riedener)

Der Seeweg ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Seeweg ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. (Bild: Rudolf Hirtl)