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Finnischer Botschafter eröffnet Kunstausstellung in Rorschach

Die Ausstellung «Kunst aus Finnland» zeigt einen Querschnitt zeitgenössischer Bilder und Glaskunst. Eröffnet hat sie der finnischen Botschafter Timo Rajakangas.
Gerhard Huber
(Von links): Stadtpräsident Thomas Müller, Botschafter Timo Rajankagas, Honorarkonsul Hubert Büchel, Claude Gander und Asko Myllys kamen zur Vernissage ins Rorschacher Bahnhofgebäude. (Bild: Ulrike Huber)

(Von links): Stadtpräsident Thomas Müller, Botschafter Timo Rajankagas, Honorarkonsul Hubert Büchel, Claude Gander und Asko Myllys kamen zur Vernissage ins Rorschacher Bahnhofgebäude. (Bild: Ulrike Huber)

«Es gibt nicht so etwas wie eine einheitliche finnische Kultur. Vielmehr ist die finnische Kunst vielfältig, lebendig, und sie steht in stetiger Wechselwirkung mit der Gegenwart, so wie auch mit anderen Ländern und Kulturen.» Mit diesen Worten eröffnete Finnlands Botschafter in der Schweiz Timo Rajankagas am Sonntagnachmittag die vom Finroart Forum organisierte und in der Art-Galerie Rorschach präsentierte Ausstellung von sieben verschiedenen Künstlern aus Suomi. Gelegenheit für Botschafter Rajankagas, dem Finroart Forum und dessen Gründungsmitgliedern Pirjo Heino, Paul Tiililä und Asko Myllys zum zwanzigjährigen Jubiläum des Bestehens zu gratulieren. Und darauf hinzuweisen, dass in dieser Zeit von dieser Stiftung 156 Kulturveranstaltungen organisiert wurden.

Traditionelle Malerei bis Glaskunst

Die gezeigten Werke spannen einen Bogen von traditioneller Malerei über Zeichnungen mit Buntstiften und Computerkunst bis zu Glaskunst. Stets originell, stets ästhetisch, stets schmückend und präsentabel. Wie Botschafter Rajankagas in seiner Eröffnungsrede ausführte, beziehen die Künstler seines Landes ihre Inspiration hauptsächlich aus zwei Quellen. Zum einen aus der einzigartigen Natur ihres Landes, aus dieser trotz ihrer Kälte und Wildnis bezaubernden Landschaft der Tausenden Seen und Wäldern, aus den verschiedenen Jahreszeiten und wechselnden Lichtverhältnissen. Zum anderen aus dem Nationalepos Kalevala, das über Generationen mündlich überliefert wurde.

So befassen sich auch viele gezeigte Bilder mit der Natur. Ob in konkret-realistischer Art, wie in den Zeichnungen und Aquarellen von Gloria Badarau-Heikkila, die in sensibler Technik mit Buntstiften fantastische Tierbilder kreiert, die natürlich auch die durch die endlosen Wälder streifenden Elche zum Thema haben. Oder in den abstrakten, eindringlichen Werken von Katri Aintila, die ihre Inspirationen aus der Natur in ihre persönliche Gefühls- und Bilderwelt wandelt.

Donald Duck nach finnischem Humor

Ausschliesslich mit den Kalevala-Sagen befasst sich Aune Riihonen, welche die Welten dieser alten Geschichten auf grossformatigen, im Stil naiver Malerei gehaltenen Bildnissen wiederauferstehen lässt. Weder mit der finnischen Natur noch mit alten Sagen haben die Lithografien von Kaj Stenvall zu tun, dessen Lieblingssujet ein trauriger, am Erpelleben in Entenhausen verzweifelnder Donald Duck ist. Ein Beispiel für den oft hintergründigen finnischen Humor.

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