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Blumen sind seine neuste Leidenschaft: Der Maler Paul Huber zeigt in Muolen seine Werke

Paul Huber lädt am Freitag zu seiner 153. Ausstellung. In Muolen zeigt er seine Bilder der vergangenen 30 Jahre.
Lisa Wickart
Kaum ein Tag vergeht, an dem Paul Huber nicht malt. (Bild: Lisa Wickart)

Kaum ein Tag vergeht, an dem Paul Huber nicht malt. (Bild: Lisa Wickart)

«Als Maler muss man diszipliniert sein», sagt Paul Huber. Er sitzt in seinem Atelier in Muolen, umgeben von zahlreichen Bildern an den Wänden. Es vergehe kaum ein Tag, an dem er nicht male. «Jeden Morgen um acht Uhr beginne ich meine Arbeit», sagt er. Und das seit über 30 Jahren. Was er in dieser Zeit geschaffen hat, will er nun der Öffentlichkeit zeigen. Am Freitag, 16. August, stellt er in seinem Haus in Oberegg 418, das auf der Karte zwar zu Bischofszell, politisch aber zu Muolen gehört, über 200 seiner Bilder aus.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liege auf drei Malrichtungen. Die erste sei filigrane Malerei inspiriert vom Appenzellerland: «Früher habe ich viele filigrane Bilder gemalt, davon bin ich aber ein wenig weggekommen», sagt der 63-Jährige. Seine neue Leidenschaft seien grossformative, bunte Blumenbilder: «Besonders junge Leute mögen den Farbblickfang.» Die dritte Art Malerei seien Bilder von amerikanischen Autos. Die Inspirationen dafür findet er in den USA:

«In den Wäldern in Nordamerika suche ich mir alte Autos, die dort vor sich hin rosten und skizziere sie.»

Sobald er zu Hause ankomme, male er diese auf Leinwände und Böden von rostigen Ölfässern.

«Ohne Malerei könnte ich nicht mehr leben»

Zur Malerei kam Hube durch eine Reise. Vor über 30 Jahren entschied er sich seinen Job in einem Werbeatelier an den Nagel zu hängen und mit seiner Frau eine Weltreise zu machen. Zwei Jahre lang reisten sie über Alaska in die USA, weiter nach Südamerika und Südostasien. Seine Eindrücke hielt er auf Papier fest: «Während dieser Zeit habe ich rund 250 Bilder gemalt.»

Als sie in die Schweiz zurückkehrten, lud er zu seiner ersten Ausstellung. «Und die war so gut besucht, dass die Leute vor der Galerie Schlange gestanden sind», erinnert sich Huber. Von da an habe er gewusst, dass er nichts anderes als Maler sein wollte: «Ohne Malerei könnte ich nicht mehr leben.»

Nun erwartet ihn seine 153. Ausstellung. Erlaubt es das Wetter, zeigt er seine Bilder auch im Freien. Die Vernissage am Freitag beginnt um 18 Uhr mit Musik von Richie Pavledis, einem australischen Bluesmusiker. Die Ausstellung öffnet an den nächsten zwei Wochenenden jeweils freitags bis sonntags, 10 bis 19 Uhr.

Hinweis: www.art-paulhuber.ch

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