Wandertipp: Die Gallusstadt aus einem neuen Blickwinkel

Sandro Büchler
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Raus aus der Zivilisation, rein in den grünen Ring rund um St.Gallen.
Wanderwegschild an einem Baumstrunk.
Der erste Anstieg ist geschafft: Hier geht es geradeaus.
Was da wohl drin sein mag?
Blick zurück: Über dem Sitterviadukt ist der Gübsensee, dahinter die Ausläufer von Herisau.
Pflanzen und Blumen schiessen nach dem Schnee aus dem Boden.
Der Pfad zweigt vom Waldweg ab und führt direkt zur Solitüde.
Im Frühling sind die Bäume noch kahl und geben so bereits den Blick frei Richtung St.Gallen.
Über Wurzeln und Nagelfluh-Partien geht es zum höchsten Punkt der Wanderung.
Der Solitüde. Hier warten Bänkli, Feuerstelle und eine metallene Panoramakarte, um die Berggipfel im Süden zu bestimmen.
Doch an diesem Tag ist der Ostschweizer Hausberg, der Säntis, in Wolken gehüllt.
Der Blick fällt deshalb auf die andere Seite. St.Gallen wirkt wie eine Miniaturstadt.
Hier schön erkennbar, wie die Aussenquartiere die Hügel hinauf wachsen.
St.Gallens Güterbahnhof im Vordergrund, das markante graue Fachhochschulgebäude, der Hauptbahnhof, Postturm mit der Uhr und das schwarze Rathaus dahinter.
Der Bodensee liegt zum Greifen nah.
Die Stadt St.Gallen ist langgezogen und eingebettet zwischen Rosenberg und Bernegghügel.
Vom Riethüsli geht es hinauf zum Berneggwald.
Ein Milan stiebt auf und kreist am Himmel.
Bänkli mit Aussicht.
Entweder dem Waldrand entlang oder den Waldweg auf der Krete einschlagen.
Das Restaurant und Hotel Falkenburg rechts im Bild. Links davon das Kloster, dahinter das Kantonsspital mit mehreren roten Kränen.
Eine ungewohnte Sicht zu den Drei Weieren.
Statt die Falkenburgstrasse hinunter beim Fluhweg abzweigen.
Dann gelangt man zu diesem versteckten Aussichtspunkt. Auf dem Hügelzug war die Aussicht aber besser. Spannend ist hier aber der Blick in die Mülenenschlucht.