Sanierung der St.Galler Frauenbadi: Derzeit wird das Puzzle wieder zusammengesetzt

Bevor nächsten Winter eine Sauna eingebaut wird, saniert das Hochbauamt der Stadt St.Gallen derzeit Fundamente und Tragwerk der historischen Frauenbadhütte am Chrüzweier. Bereit für die Badesaison soll die Frauenbadi Ende Mai sein. Ein Bilderbogen zur nicht alltäglichen Sanierung und zur historisch interessanten Badhütte mit Jahrgang 1896.

Reto Voneschen
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Die klassische Ansicht der St.Galler Frauenbadi, wie sie immer wieder in Büchern, Kalendern oder Tourismusbroschüren zu sehen ist.
Die klassische Ansicht der Frauenbadi im Chrüzweier wie sie sich derzeit präsentiert: Der Weiher ist teilweise abgelassen, die teilweise demontierte Badhütte steht auf dem Trockenen.
So deutlich zu erkennen: Die neuen Fundamente, die neuen Stahlträger und die neuen Holzteile der Frauenbadi.
Der eingezäunte Nichtschwimmerteil des Chrüzweiers (links im Bild) liegt derzeit trocken.
Die Badhütte vom Spazierweg entlang des Chrüzweiers aus.
Details des neuen Fundaments sowie...
...der erneuerten Tragkonstruktion.
Zum Vergleich: So präsentiert sich das Innere der Frauenbadi im «Normalzustand» (mit Blick von der anderen Seite des Gebäudes her).
Ein Blick in den südlichen Garderobenflügel der Frauenbadi.
Das Glockentürmchen wird derzeit vom Baukran weit überragt.
Der Projektbeschrieb.
So wird die Frauenbadhütte saniert.
Die nach aussen hin noch vollständig abgeschlossen Frauenbadi auf einer Ansichtskarte, die im Juni 1902 gelaufen ist. Im Hintergrund ist dort, wo sich heute die Liegewiese befindet zwischen den Bäumen der Nellusweier auszumachen.
Badefreuden einst: Der Bubenweier mit Blick nach Osten. Am Ende des Weihers ist auf der Ansichtskarte vor 1905 die erste Mädchenbadanstalt und dahinter zwischen den Bäumen die Frauenbadi zu sehen.
Auch schon ein historisches Bild: Dreilinden von oben. Links unten zwischen den Bäumen die Frauenbadi, rechts davon Gebäude und Liegewiese des Familienbads und vorne am unteren Bildrand die Minigolfanlage.