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Die Stadt St.Gallen vor 100 Jahren

Alte Ansichtskarten sind einerseits spannende Belege für die Lokalgeschichte. Anderseits wecken sie bei vielen Betrachterinnen und Betrachtern angesichts der darauf abgebildeten «guten alten Zeit» auch nostalgische Gefühle. Und es gibt diese Karten aus Alt-St.Gallen sogar in Farbe.
Reto Voneschen
Der «Bierhof» an der Verzweigung der Rorschacher- mit der Lämmlisbrunnenstrasse auf einer Ansichtskarte, die 1922 nach Frankreich verschickt wurde. Das Haus, in dem sich heute das Fanlokal des FC St.Gallen befindet, wurde 1900 bis 1902 von Karl August Hiller gebaut. Der Architekt starb während der Bauarbeiten an einer Krankheit. Auftraggeber war Arnold Billwiller, der damalige Eigentümer der Brauerei Schützengarten. Seit dem 14. Jahrhundert ist für diesen Standort das Badhaus Lämmlisbrunnen nachgewiesen, das 1835 zur Brauerei Bierhof umgebaut wurde.

Der «Bierhof» an der Verzweigung der Rorschacher- mit der Lämmlisbrunnenstrasse auf einer Ansichtskarte, die 1922 nach Frankreich verschickt wurde. Das Haus, in dem sich heute das Fanlokal des FC St.Gallen befindet, wurde 1900 bis 1902 von Karl August Hiller gebaut. Der Architekt starb während der Bauarbeiten an einer Krankheit. Auftraggeber war Arnold Billwiller, der damalige Eigentümer der Brauerei Schützengarten. Seit dem 14. Jahrhundert ist für diesen Standort das Badhaus Lämmlisbrunnen nachgewiesen, das 1835 zur Brauerei Bierhof umgebaut wurde.

Badeplausch vor 1910 am Bubenweier. Das heute noch existierende Weiherhaus wurde zum Sprungturm umfunktioniert. Im Hintergrund ist am östlichen Weiherufer die Mädchenbadi zu erkennen. Dahinter am Chrüzweier steht die Frauenbadi. Zur Zeit, in der die Ansichtskarte entstand, wurde in St.Gallen noch getrennt nach Geschlechtern gebadet. Das änderte sich erst in den 1950er-Jahren.

Badeplausch vor 1910 am Bubenweier. Das heute noch existierende Weiherhaus wurde zum Sprungturm umfunktioniert. Im Hintergrund ist am östlichen Weiherufer die Mädchenbadi zu erkennen. Dahinter am Chrüzweier steht die Frauenbadi. Zur Zeit, in der die Ansichtskarte entstand, wurde in St.Gallen noch getrennt nach Geschlechtern gebadet. Das änderte sich erst in den 1950er-Jahren.

Die Kugelgasse wurde schon 1915 optisch vom Turm der Laurenzenkirche dominiert. Die Gasse war damals erheblich schmaler als heute. Die kleinteilige Bebauung links fehlt heute. Und das Haus «Zur Flasche» (links hinten mit den grünen Fensterläden) hatte noch keine Arkaden.

Die Kugelgasse wurde schon 1915 optisch vom Turm der Laurenzenkirche dominiert. Die Gasse war damals erheblich schmaler als heute. Die kleinteilige Bebauung links fehlt heute. Und das Haus «Zur Flasche» (links hinten mit den grünen Fensterläden) hatte noch keine Arkaden.

Die Verzweigung Spiser- und Turmgasse um 1920. Der Spisergass-Platz vor dem Haus Nummer 12 heisst heute Aepliplatz und der alte Brunnen mit dem Stadtbären wurde auch schon lange ersetzt. Das Haus mit den charakteristischen Türmchen hiess einst «Zum Freieck». Es wurde 1905 zur Papierhandlung umgebaut.

Die Verzweigung Spiser- und Turmgasse um 1920. Der Spisergass-Platz vor dem Haus Nummer 12 heisst heute Aepliplatz und der alte Brunnen mit dem Stadtbären wurde auch schon lange ersetzt. Das Haus mit den charakteristischen Türmchen hiess einst «Zum Freieck». Es wurde 1905 zur Papierhandlung umgebaut.

Das «Nest» im Riethüsli um 1920. In der Bildmitte ist der Nestweier knapp zu erkennen. Dahinter erhebt sich der Hügel der Bernegg mit dem Berneggwald. Links am Abhang steht das Haus «Scheffelstein», dahinter ist am Horizont der Bodensee zu erahnen. Rechts neben der Bernegg geht's durch das Tal der Demut nach St.Georgen und auf den hinten erkennbaren Freudenberg.

Das «Nest» im Riethüsli um 1920. In der Bildmitte ist der Nestweier knapp zu erkennen. Dahinter erhebt sich der Hügel der Bernegg mit dem Berneggwald. Links am Abhang steht das Haus «Scheffelstein», dahinter ist am Horizont der Bodensee zu erahnen. Rechts neben der Bernegg geht's durch das Tal der Demut nach St.Georgen und auf den hinten erkennbaren Freudenberg.

Eine Aufnahme von Flugpionier Walter Mittelholzer von 1924 zeigt das Riethüsli von der anderen Seite als die vorangehende Ansichtskarte: Links ist der Ausläufer des Berneggwaldes zu sehen. Rechts im Vordergrund thront der «Scheffelstein», dahinter liegt an der Teufener Strasse der Nestweier. Am Abhang liegt die Gärtnerei Wartmann. Oberhofstetten ist noch grün.

Eine Aufnahme von Flugpionier Walter Mittelholzer von 1924 zeigt das Riethüsli von der anderen Seite als die vorangehende Ansichtskarte: Links ist der Ausläufer des Berneggwaldes zu sehen. Rechts im Vordergrund thront der «Scheffelstein», dahinter liegt an der Teufener Strasse der Nestweier. Am Abhang liegt die Gärtnerei Wartmann. Oberhofstetten ist noch grün.

Der Gasthof Zum kleinen Riethüsli an der Verzweigung Teufener- und Riethüslistrasse um 1962. Das Gaiserbähnli fährt noch vor dem Gasthof durch. Das Restaurant selber wird schon damals als Pizzeria mit «Cucina italiana» geführt. (Bild: Sammlung Peter Uhler)

Der Gasthof Zum kleinen Riethüsli an der Verzweigung Teufener- und Riethüslistrasse um 1962. Das Gaiserbähnli fährt noch vor dem Gasthof durch. Das Restaurant selber wird schon damals als Pizzeria mit «Cucina italiana» geführt. (Bild: Sammlung Peter Uhler)

Das Restaurant auf Peter und Paul vor 1911. Der gleichnamige Wildpark wurde hier am 1. Mai 1892 eröffnet. National bekannt wurde er nach 1900 durch seine Anstrengungen zur Wiederansiedlung des Steinbocks in den Schweizer Alpen.

Das Restaurant auf Peter und Paul vor 1911. Der gleichnamige Wildpark wurde hier am 1. Mai 1892 eröffnet. National bekannt wurde er nach 1900 durch seine Anstrengungen zur Wiederansiedlung des Steinbocks in den Schweizer Alpen.

Der Südosten der Stadt St.Gallen um 1920. In der Bildmitte die 1914 bis 1917 erbaute Kirche St.Maria-Neudorf. Dahinter die Wohngebiete Neudorf und Hagenbuch.

Der Südosten der Stadt St.Gallen um 1920. In der Bildmitte die 1914 bis 1917 erbaute Kirche St.Maria-Neudorf. Dahinter die Wohngebiete Neudorf und Hagenbuch.

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